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Bundesliga: Runde zwei

Sturm siegte dank Okotie

Sturm Graz gewinnt das Schlagerspiel am Samstag gegen Austria Wien mit 1:0. Rubin Okotie traf in der 25. Minute aus spitzem Winkel zum goldenen Tor für die Steirer.

© GEPA
 

Zweites Spiel, erster Sieg. Sturm gewinnt bei der Austria mit 1:0 und sorgt damit für ein gelungenes Auswärtsdebüt für Peter Hyballa als Sturm-Trainer. Die ersten drei Punkte des neuen Spieljahres waren hart erarbeitet. Hyballa zog Konsequenzen aus der Salzburg-Niederlage - personell und taktisch. Er schickte Kaufmann, Kröpfl und Okotie für Ehrenreich, Bukva und Szabics ins Rennen. Zudem stellte er die Formation um, ließ keine Raute im Mittelfeld spielen, sondern sorgte mit der Doppelsechs Säumel/Weber für mehr Stabilität vor der Viererkette. Die vier Offensivkräfte Kröpfl, Bodul, Sukuta-Pasu und Okotie rotierten und sorgten für viel Bewegung in der gegnerischen Hälfte - zumindest vor der Pause.

Die Umstellungen sollten sich als Glücksgriffe herausstellen. Denn am einzigen Treffer des Spiels waren zwei neue Spieler beteiligt. Säumel, der später mit einer Adduktorenverletzung ausgetauscht werden musste, erkämpft sich am eigenen Sechzehner den Ball, Kaufmann leitet den Konter mit einem sehenswerten Zuspiel ein, Okotie tanzte Austria-Kapitän Ortlechner aus und zog aus rechter Position in die kurze Ecke ab. Sturms Nummer 25 sorgte in Minute 25 für die Führung. Austria-Schlussmann Lindner sah beim Treffer nicht glücklich aus. Sekunden später hatte Sukuta-Pasu das 2:0 auf dem Fuß, doch er verstolperte.

Austria erhöhte den Druck

Statt der Vorentscheidung stieg nach dem Wechsel die Spannung. Die Austria erhöhte den Druck, brachte die Grazer einige Male in Bedrängnis: Gorgon (58.) köpfelte neben das Tor. Bei einem Schuss von Simkovic (62.) war Gratzei bereits geschlagen, Madl klärte auf der Linie. In der 70. Minute reklamierten die Austrianer Elfmeter, weil Madl einen Vrsic-Schuss im Strafraum an die Hand bekam. Zwei Minuten später köpfelte der eingewechselte Murg bei seinem Bundesliga-Debüt den Ball an die Latte.

Sturm behielt beim Rückzugsgefecht nicht den Überblick, hatte aber das Glück des Tüchtigen. Weil die Wiener alles auf eine Karte setzten, kam der eingewechselte Schloffer zu zwei guten Möglichkeiten. Ein Schuss knallte an die Stange, die zweite Chance verstolperte er. Egal, die ersten drei Punkte wurde eingefahren. Kurz vor Schluss wurde noch Austrias Margreitter mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

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