Sturm GrazDie Stürmer-Rolle gefällt Huspek

Philipp Huspek fühlt sich in der offensiven Rolle wohl und sagt, dass seine Schnelligkeit auf dieser Position besser zur Geltung kommt.

Philipp Huspek
Philipp Huspek © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Sturms ergebnismäßig kleiner Durchhänger von drei Spielen ohne Sieg gehört nach dem 3:0-Auswärtserfolg gegen St. Pölten der Vergangenheit an. "Wir haben auch gegen den LASK, die Admira und Altach gute Spiele gemacht. Deshalb sind wir nicht nervös geworden. Aber Fußball ist eben Ergebnissport", sagt Franco Foda. Der Sturm-Trainer hat mit seiner taktischen Ausrichtung – eine Raute im Mittelfeld und Philipp Huspek als Solospitze – die Niederösterreicher überrascht. "Die Spieler haben es gut gemacht", sagt Foda.

Huspek hat sich mit seiner neuen Rolle angefreundet, kann sich vorstellen, öfter auf dieser Position zu spielen. "Seit wir mit der Fünferkette spielen, war ich schon die letzten Spiele offensiver und musste nicht so viel für die Defensive machen. Und dadurch kommt meine Stärke noch mehr zur Geltung, wenn ich tief gehen kann und meine Schnelligkeit ausnütze", sagt der Oberösterreicher.

Sein Treffer zum 3:0 gegen St. Pölten war sein drittes Liga-Saisontor, bei vier Assists, plus zwei Vorlagen im Cup und einem Treffer in der Europa-League-Qualifikation. Dabei hätte Huspek in St. Pölten nach wenigen Minuten schon fast vom Platz gehen müssen. Beim (nicht geahndeten) Rot-Foul von Babacar Diallo erhielt der quirlige Offensivspieler einen Schlag, der Schmerzen verursacht hatte. "Ich habe in der Pause eine Schmerztablette nehmen müssen", erklärt der 26-Jährige.

Erstmals frühzeitig entschieden

Erstmals in dieser Saison entschieden die Grazer ein Spiel frühzeitig und mit mehr als einem Treffer Unterschied. "Das ist schon angenehm, wenn man nicht bis zum Schluss zittern muss", sagte Huspek, der so auch die langsamere Gangart in der zweiten Hälfte erklärte.

Stichwort Cup. Die Achtelfinal-Auslosung brachte Altach als Gegner für Sturm. "Das ist keine leichte Aufgabe. Wichtig aber ist, dass wir endlich wieder ein Heimspiel haben. Das war schon lange nicht mehr", sagt Foda. Die bislang letzte Cuppartie vor eigenem Publikum datiert vom 10. Februar 2016. Im Viertelfinale kassierte Sturm eine 0:1-Niederlage gegen Salzburg. Dauerkartenbesitzer haben diesmal (24. oder 25. Oktober) freien Eintritt.

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