Klarer 3:0-SiegSturm zeigt St. Pölten die Grenzen auf

Mit einem 3:0-Auswärtssieg bei Tabellenschlusslicht St. Pölten hat Sturm die Tabellenführung in der Bundesliga auf vier Punkte ausgebaut. Ein Eigentor von David Stec sowie Treffer von Deni Alar und Philipp Huspek sorgten für klare Verhältnisse. Die Niederösterreicher traten inferior auf.

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Der SK Sturm ist in der Fußball-Bundesliga wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Nach drei sieglosen Partien gewannen die Grazer in St. Pölten mit 3:0 (2:0). Mit dem höchsten Saisonsieg bisher baut Sturm die Tabellenführung vorerst auf vier Punkte aus.

Eine große Kraftanstrengung war in Niederösterreich gar nicht notwendig. Denn St. Pölten zeigte in der NV-Arena eindrucksvoll, warum man mit zwei Punkten als Tabellenschlusslicht abgeschlagen ist. Kein Einsatz, Fehler im Minutentakt, keine Qualität - so einfach ist die Vorstellung der Mannschaft von Trainer Oliver Lederer zu erklären.

Bundesliga: Die besten Bilder des Erfolges

Philipp Huspek (Sturm) und Danijel Petrovic (St. Pölten)

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Deni Alar traf für den SK Sturm zum 2:0 und jubelte mit Peter Zulj

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Philipp Huspek (Sturm) und Babacar Diallo (St. Pölten)

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Deni Alar, Peter Zulj und Philipp Huspek (Sturm)

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David Stec (St. Pölten) brachte mit einem Eigentor den SK Sturm in Führung

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Peter Zulj (Sturm) und David Stec (St. Pölten)

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Die Schwarz-Weißen machten ihre Sache besser. Einzig die Chancenverwertung und eine gute Vorstellung von St. Pölten-Torhüter Christoph Riegler verhinderten ein Schützenfest. Den Auftakt machte David Stec, der in der zehnten Minute ein Eigentor schoss. Torjäger Deni Alar legte in der 18. Minute nach. Den 3:0-Endstand erzielte Philipp Huspek (63.), der unzählige Chancen auf die vorzeitige Entscheidung ausließ.

Filip mit Bundesliga-Debüt, Maresic verletzt

Da war es am Ende auch egal, dass Charalampos Lykogiannis einen Freistoß nur ans Lattenkreuz bretterte und Schiedsrichter Oliver Drachta nach einem klaren Foul von Babacar Diallo an Huspek den Abwehrspieler von St. Pölten nicht mit Rot vom Platz stellte und Sturm einen Strafstoß oder zumindest einen Freistoß knapp vor der Strafraumgrenze zusprach.

Positiv: Oliver Filip gab sein kurzes Bundesliga-Debüt. Bitter: Dario Maresic verletzte sich am Knie und musste nach einer Stunde ausgewechselt werden. Für ihn kam Lukas Spendlhofer zu seiner Saison-Premiere.

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barneygeröllheimer
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Nur keine Jubelorgien, bitte!

Sturm war alles andere als souverän. Vielmehr war St. Pölten völlig inferior, und das nicht nur in der ersten Halbzeit. Völlig unverständlich, warum Sturm nach dem relativ frühen 2:0 das Spiel weitgehend eingestellt hat. An diesem Tag war St. Pölten so oder so nicht in der Lage, gefährlich zu werden. Aber es wäre überheblicher Selbstbetrug, nun zu glauben, dass der Tabellenführer sich aus seiner Formschwäche befreit hätte. Im Gegenteil: Dieses Spiel nach nicht vehement fortzuführen, sondern nach nur 20 Minuten gegen einen vollkommen überforderten Gegner auf halbherzig zu machen, zeigt nur, dass Sturm noch weit davon entfernt ist, die Reife für einen Meistertitel erlangt zu haben. Ich würde mir sehr wünschen, dass uns das böse Erwachen erspart bleibt. Was einer Mannschaft fehlt, wird oft besser dann sichtbar, wenn es für sie läuft und nicht gegen sie.

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