Der SK Sturm ist nach dem 2:1 über den Wolfsberger AC weiter makellos und führt die Bundesliga-Tabelle nach vier Runden ohne Punktverlust an. Damit sind die Grazer so gut wie zuletzt im Jahr 1983 in die Saison gestartet - doch nicht nur der gute Start war Thema in Graz-Liebenau. Auch der Name Romano Schmid fiel häufig.

Double-Sieger Salzburg soll seine Fühler nach dem Juwel des SK Sturm ausgestreckt haben. Und das nicht seit kurzer Zeit. Die Fans des SK Sturm haben schon vor dem Anstoß mit einem Transparent mit der Aufschrift "Schmid, Maresic, Lovric und Co.: Ihr könntet Schwarz-Weiße Helden werden" ihre Meinung kundgetan: Romano Schmid soll beim SK Sturm bleiben.

"Werden sehen, ob es uns gelingt, Romano zu holen"

Doch Salzburg scheint richtig ernst zu machen. Der Sportlicher Leiter der Salzburger, Christoph Freund, meinte gegenüber Sky, dass es das Ziel sei, junge Toptalente zu holen. Und wenn es gelingt, "Romano zu holen, ist das genau was wir holen: Junge Leute zu uns zu holen und weiter ausbilden. Er ist ein großes Talent, darum ist er bei uns in den Fokus gerückt. Wir werden sehen, ob es uns gelingt, ihn nach Salzburg zu holen."

Nach diesen Worten meinte Sturm-Trainer Franco Foda: "Es hört sich so an, als ob er nach Salzburg gehen könnte. Aber er hat in Graz einen Vertrag. Einen gültigen." Dieser Vertrag soll eine festgeschriebene Ablösesumme von 500.000 bis 600.000 Euro beinhalten. Foda, der seinen jungen, beliebten Spieler als "außergewöhnlich" beschreibt, betonte: "Wir haben Romano gesagt, dass er bei uns die Möglichkeit hat, zu spielen. Das haben wir eingehalten. Er kann sich bei uns präsentieren."

Das Thema beschäftigt nicht nur die Verantwortlichen des SK Sturm und Salzburg - auch Heimo Pfeifenberger äußerte seine Meinung. Sturm sei wohl machtlos, meinte der WAC-Trainer, weil Salzburg über die finanziellen Mittel verfüge. Doch er hat eine klare Meiung: Er würde in Schmids Situation noch beim SK Sturm bleiben.