Sturm weiter makellosFoda: "Das ist nur eine Momentaufnahme"

Sturm ist in der Liga weiter nicht zu besiegen. Auch gegen den WAC holten die Schwarz-Weißen drei Punkte, siegten vor heimischem Publikum verdient mit 2:1.

FUSSBALL: TIPICO-BUNDESLIGA / SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - RZ PELLETS WAC
Sturm jubelte über den nächsten Sieg © APA/EXPA/DOMINIK ANGERER
 

Sturm bleibt auch nach vier Spielen in dieser Bundesliga-Saison ohne Punkteverlust. Die Grazer besiegten den WAC zu Hause mit 2:1 und sind somit weiter Tabellenführer. So ein Start gelang den Grazern zuletzt im Jahr 1983.

Die erste gute Torchance vor 9478 Besuchern in Liebenau fand der in die Startaufstellung zurück gekommene Sturm-Kapitän Deni Alar vor. In der zehnten Minute spielte Philipp Huspek einen Ball scharf zur Mitte, für den Angreifer aber ein wenig zu scharf. Nach 27 Minuten musste Charalampos Lykogiannis verletzt vom Feld, er wurde durch Christian Schulz ersetzt, der so seine Premiere in der dieser Bundesliga-Saison feiern konnte.

Eine Premiere feierte wenig später auch Alar: In der 30. Minute brachte der Angreifer die Hausherren in Führung, es war sein erster Bundesliga-Treffer in dieser Saison. Nach einer Huspek-Hereingabe kam er über Umwege elf Meter vor dem Tor an den Ball und versenkte diesen nach einem Haken zur Führung.

Sturm-WAC: 2:1 für die Steirer

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Die Kärntner wurden kurz nach dem 1:0 der Steirer erstmals gefährlich, doch Gerald Nutz konnte eine Unsicherheit in der Grazer Abwehr nicht nutzen. Vom Spiel hatte Sturm eindeutig mehr, wurde mehrmals durch Stanglpässe gefährlich. Meist in der Kombination Huspek auf Alar - doch nach 45 Minuten blieb es beim 1:0 für die Gastgeber.

Torchancen waren Mangelware, wir waren spielerisch überlegen. Nach dem 2:0 musst du den Sack zumachen. Wir haben den Gegner am Leben gehalten.

Franco Foda

Hierländer mit der Vorentscheidung

Gleich nach der Pause wurde es für Jörg Siebenhandl im Tor der Schwarz-Weißen gefährlich, doch ein Kopfball von Bernd Gschweidl ging knapp über das Tor. Besser machte es in der 57. Minute Stefan Hierländer - wenngleich mit etwas Hilfe. Der Kärntner im Dress der Grazer köpfelte eine Flanke vom wieder einmal stark spielenden Marvin Potzmann zum 2:0 ins Tor, weil ihn Stephan Palla unhaltbar abfälschte. Beinahe hätte sich nur wenige Minuten danach auch Thorsten Röcher in die Torschützenliste eingetragen, doch der Offensivspieler konnte einen mustergültigen Konter nicht mit einem Tor krönen.

In der zweiten Hälfte hätten wir die Konter besser ausspielen können. Am Ende haben wir ein wenig geschwitzt.

Torschütze Deni Alar

Aus dem Nichts jubelten dann plötzlich die Gäste. Gschweidl stand vor Siebenhandl goldrichtig, umkurvte den Schlussmann der Grazer und schob zehn Minuten vor Schluss zum 1:2 aus Sicht der Gäste ein. Richtig ins Zittern kam Sturm deshalb aber nicht, spielte den Vorsprung nach Hause und lacht weiter von der Tabellenspitze - über die man sich natürlich freut.

Im Gesamten war die Defensivleistung in Ordnung, offensiv haben wir uns zu wenig zugetraut. Die Führung hat Sturm in die Karten gespielt, sie können hervorragend umschalten.

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer)

Doch man kann sie auch richtig einordnen. Sturm-Trainer Franco Foda: "Wir sind vorne, doch das ist nur eine Momentaufnahme. Wir müssen dran bleiben, weiter unser Spiel entwickeln, mit mehr Tempo spielen. Gerade nach der Balleroberung waren wir heute nicht so schnell wie in den letzten Spielen." Denn ein ausgezeichneter Start verheißt noch lange keine ebenso ausgezeichnete Saison - in der Spielzeit 1983/84 wurde Sturm nach vier Auftakt-Siegen Fünfter.

Austria holte ersten Sieg

Die Austria mühte sich im Heimspiel gegen Aufsteiger LASK zu einem 2:0-Heimsieg. Damit holten die Wiener erstmals in diesem Sommer drei Zähler, während die Gäste aus Oberösterreich ihre erste Saisonniederlage kassierten. Schlusslicht SKN St. Pölten verbuchte indes beim 0:0 im Heimspiel gegen Mattersburg den ersten Punkt. Abgeschlossen wird die Runde am Sonntag (16.30 Uhr) mit der Partie Admira - Rapid.

Kommentare (2)

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lebaer
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Laut Sky war der Vertrag...

...mit Romano Schmid (ausverhandelt von Goldbrich im Winter 2016) RECHTSUNGUELTIG!!!

Im Frühjahr/Sommer 2016 wurde der Vertrag von Kreissl neu aufgesetzt, aber natürlich hatte der Spieler alle Trümpfe in der Hand - hätte kostenlos wechseln können, daher die Klausel.

Antworten
SoundofThunder
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13
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Re: Laut Sky war der Vertrag...

Wenn Schmid(?) gehen will sollte man ihn los werden bevor sein Vertrag ausläuft.So bekommt Sturm wenigstens noch etwas Geld bevor er ablösefrei geht.Sowie ein Kicker etwas aufzeigt klopft Salzburg an.Ist nicht das erste mal. In Deutschland machen es die Bayern vor.Für den Fußballer ist ein Verein nur mehr ein Arbeitgeber und nicht mehr.Möchte zu gerne erfahren mit wieviel Geld Salzburg lockt! Nur ein echter Fan ist ein Leben lang seinem Verein treu!

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