ÖFB-Cup: Wenn Kleine die Großen stürzen
Austria Klagenfurt und der VSV zeigten im Cup, was im Fußball alles möglich ist. Starke Regionalliga. Völlig daneben ging für die Bundesliga-Klubs die Personalwahl.

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Schon in der zweiten Cuprunde wurde die Bundesliga empfindlich getroffen und zwei Kärntner Regionalliga-Klubs übernehmen dafür die Verantwortung. Die Überraschungen durch Austria Klagenfurt und den VSV basieren auf mehreren und teilweise unterschiedlichen Komponenten. Während die Austria einige Zeit brauchte, um den Respekt vor der Admira abzulegen, begannen die Villacher gegen Wiener Neustadt überfallsartig, und beide Varianten führten zum Erfolg.
Völlig daneben ging für die Bundesliga-Klubs die Personalwahl. Didi Kühbauer bot nur zwei Spieler für die Admira-Startelf auf, die auch beim 5:1 gegen Mattersburg begonnen hatten. Und Heimo Pfeifenberger brachte trotz der prekären Situation für Wiener Neustadt nur vier Mann vom 1:1 gegen Sturm in Villach ins Spiel. Doch auch taktische Umstellungen beim VSV erwiesen sich als Volltreffer. Das Debüt von Johannes Isopp im Mittelfeld stellte sich als gelungene Maßnahme heraus, zudem kommt Neuerwerbung Michel Sandic immer besser in Form.
Die Austria stützte sich zunächst vor allem auf ihren prächtig aufgelegten Torhüter Alexander Schenk. Der 33-Jährige verhinderte mit mehreren Glanzparaden einen Verlusttreffer, wobei vor allem seine Reaktion bei einem Sabitzer-Kopfball (100.) hervorzuheben ist. Doch ab Beginn der zweiten Hälfte überzeugte n die Klagenfurter auch spielerisch. "Da tun wir uns leichter gegen Bundesliga-Klubs", meinte Sportchef Heimo Vorderegger, der nun eine Bestätigung der Leistung in der Meisterschaft fordert. Kapitän Matthias Dollinger verweist auf die Stärke der Regionalliga Mitte. Pasching (Austria Lustenau), der LASK (Grödig) und Kalsdorf (Hartberg) warfen Erste-Liga-Klubs hinaus.










