Diesmal gab es besondere Autogramme

Foto © GEPADavid Alaba und Bundespräsident Heinz Fischer
Heiß war's im VIP-Klub. Und heiß war's auch im vor den Toren des Stadions zusätzlich errichteten VIP-Zelt, denn ohne dieses wäre man an diesem Abend der Massen an Prominenz nicht Herr geworden. "Selten habe ich mich so sehr auf ein Spiel gefreut wie auf dieses", war Otto Rehhagel guter Dinge. Am Tag nach dem Match will sich der erklärte Wien-Liebhaber dann der Stadt widmen. Nicht minder guter Dinge war Hannes Kartnig, ob einer ins Haus stehenden Operation deutlich erschlankt. Der Ex-Sturm-Boss freute sich, überhaupt ein VIP-Ticket bekommen zu haben und bedankte sich überschwänglich bei ÖFB-General Gigi Ludwig: "Es gibt eben Leute, die Charakter haben und einen nicht vergessen."
Von allerhöchster Stelle war Bundespräsident Heinz Fischer ins Stadion geeilt, von der Regierungsspitze hingegen ließ sich weder der Kanzler noch sein Vize blicken. Und auch Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel war, entgegen anderslautender Gerüchte, doch nicht erschienen.
Aus Deutschland war hingegen Peter Pacult da, der trotz seines Rauswurfs bei RB Leipzig nach wie vor nicht (endgültig) nach Wien zurückgezogen ist. "Warum auch, Leipzig ist eine wunderschöne Stadt." Über Red Bull wollte er nichts sagen: "Noch nicht. Aber der Tag wird kommen."
Fleißig unterschrieben wurde an diesem Abend ebenfalls im VIP-Klub, denn die Bundessportorganisation hatte Listen aufgelegt, auf denen die Gäste mit ihrer Signatur die tägliche Turnstunde fordern. Rapid-Boss Rudolf Edlinger gab sein Autogramm schmunzelnd und wollte wissen, ob denn garantiert sei, dass die Kinder auch mit mehr Sport noch Schreiben und Lesen lernen würden.
Ebenfalls gesichtet in der illustren Runde: Die ehemaligen Skiasse Hannes Trinkl und Karl Schranz, Grün-Politiker Peter Pilz, der Kabarettist Werner Schneyder, sämtliche Trainer der Bundesliga und Staatsopern-Direktor Dominique Meyer.









