Klose: "Österreich ist kein einfaches Pflaster"
Österreich-"Spezialist" Miroslav Klose gibt sich vor dem brisanten Nachbarschafts-Duell am Mittwoch vorsichtig. "Was ich gesehen habe von Österreich, ist, dass sie viel strukturierter und klarer spielen als vor zwei Jahren", so der Lazio-Stürmer.

Foto © APADFB-Routinier Miro Klose
Stürmer-Star Miroslav Klose ist Österreich-"Spezialist". Der deutsche Legionär bei Lazio Rom hat alle seine vier bisherigen Länderspiele gegen die ÖFB-Auswahl seit 2002 gewonnen und dabei fünf Treffer erzielt. Vor dem WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Wien (20.30 Uhr/live ORF und ARD) gab sich Klose aber vorsichtig. "Österreich wird mit Sicherheit kein einfaches Pflaster", betonte der 34-Jährige.
Teamchef Joachim Löw kennt das Team seines Kollegen Marcel Koller genau. "Was ich gesehen habe von Österreich, ist, dass sie viel strukturierter und klarer spielen als vor zwei Jahren", berichtete der DFB-Bundestrainer von seinen Beobachtungen. "Sie haben Spieler mit Selbstbewusstsein, die in der Bundesliga und anderen Ligen regelmäßig spielen und dort zu den Leistungsträgern gehören, die auch viele Tore erzielen wie Harnik und Arnautovic."
Gegen Österreich wird Löw wieder zum 4-2-3-1 zurückkehren und neben Khedira einen weiteren zentralen Mittelfeldmann einbauen. "Wir werden das System spielen, weil wir den zweiten Sechser als defensiven Sechser brauchen gegen Österreich", sagte Routinier Klose. Weil Bastian Schweinsteiger, der in München an seiner Fitness arbeitet, noch fehlt, kommen der etwas offensivere Toni Kroos, der Leverkusener Lars Bender und auch der Dortmunder Ilkay Gündogan für diese Rolle infrage.
Am Sonntag begann für das komplette DFB-Team die intensive Vorbereitung auf das brisante Nachbarschafts-Duell - theoretisch und praktisch in der Sportschule Barsinghausen. Die sportliche Leitung setzt auf eine Rückkehr von Marcel Schmelzer als Linksverteidiger, Kroos hatte schon am Samstag wieder voll mittrainiert. Beide hatten wegen ihrer Blessuren den Sieg gegen die Färöer verpasst.
In der jüngsten EM-Ausscheidung hatte Deutschland in Wien mit 2:1 und zu Hause mit 6:2 gewonnen. "Wir haben das letzte Mal in Wien erst kurz vor Schluss das 2:1 erzielt. Wir sind gewarnt", bemerkte Philipp Lahm. "Klar ist, dass wir oben bleiben wollen, ganz vorne bleiben wollen und da zählen nur drei Punkte", unterstrich der Kapitän.









