Österreich mit klar negativer Bilanz gegen DFB-Team
Österreichs Fußball-Nationalteam hat vor dem WM-Qualifikationsspiel am Dienstag im Wiener Happel-Stadion gegen Deutschland eine deutlich negative Bilanz zu Buche stehen. Von bisher 37 Duellen gingen bei 6 Unentschieden gleich 23 Partien verloren, das Torverhältnis steht bei 54:84. Gerade einmal acht Siege brachte die ÖFB-Auswahl in der Länderspiel-Historie zustande, drei davon gelangen noch vor dem Ersten Weltkrieg, drei weitere in der Zwischenkriegszeit. Nach dem 5:0 des Wunderteams 1931 in Wien musste Österreich 47 Jahre auf einen Erfolg über die Deutschen warten: Das 3:2 in der Zwischenrunde der WM 1978 in Cordoba ging in die Geschichte ein, ebenso wie das glatte 4:1 1986 in einem Freundschaftsspiel zur Neueröffnung des Praterstadions.
Seither läuft die rot-weiß-rote Auswahl einem Sieg gegen den dreifachen Weltmeister hinterher. Immer wieder setzte es äußerst bittere Niederlagen gegen die Deutschen, allen voran das 0:1 bei der Heim-Europameisterschaft 2008, das Österreichs Abschied nach der Gruppenphase besiegelte. Das jüngste Duell vor einem Jahr endete in Gelsenkirchen mit einer schweren 2:6-Schlappe. Immerhin machten die ÖFB-Kicker bei ihrem bisher letzten Heimspiel gegen die Deutschen, dem 1:2 im Juni 2011 in Wien ebenfalls im Rahmen der EM-Qualifikation, gute Figur.
Das dunkelste Kapitel der Länderspiel-Geschichte Österreich - Deutschland wurde bei der WM 1982 geschrieben, als beide Teams in Gijon einen "Nichtangriffspakt" schlossen. Das Spiel endete mit einem 1:0 für die DFB-Elf und damit mit jenem Resultat, das beide Mannschaften eine Runde weiter brachte - Algerien hatte das Nachsehen.











