Deutschland für ÖFB-Team schier unbezwingbar
Mit den Erfolgen von Deutschland im internationalen Fußball kann das österreichische Nationalteam nicht mithalten.

Foto © GEPAÖFB-Kicker beim Training
Österreichs Auftakt-Gegner in der WM-Qualifikation am Dienstag (20.30 Uhr/live ORF eins) im ausverkauften Wiener Happel-Stadion holte bisher drei WM-Titel (1954, 1974, 1990) und wurde dreimal Europameister (1972, 1980, 1996). Außerdem reichte es für das DFB-Team viermal (1966, 1982, 1986, 2002) zum Vize-Weltmeistertitel, viermal (1934, 1970, 2006, 2010) zum dritten und einmal (1958) zum vierten WM-Platz. Die insgesamt zwölf WM-Semifinal-Teilnahmen bedeuten ebenso Rekord wie die bisher 99 Spiele bei WM-Endrunden.
Mit Ausnahme der Turniere 1930 und 1950 hat Deutschland an allen Weltmeisterschaften teilgenommen, wobei man 1930 aufgrund der aufwändigen Reise nach Südamerika verzichtete und 1950 nach kriegsbedingtem Ausschluss noch nicht wieder zugelassen war. In der WM-Qualifikation haben die Deutschen noch nie eine Auswärtsniederlage kassiert, die einzigen Niederlagen in insgesamt 74 Ausscheidungspartien setzte es jeweils vor eigenem Publikum 1985 gegen Portugal (0:1) und 2001 gegen England (1:5). Etwas bescheidener sieht da schon die österreichische Bilanz aus. Immerhin reichte es 1954 zum dritten WM-Platz sowie 1934 und 1978 zu den Rängen vier und sieben. Insgesamt sieben Mal (1934, 1954, 1958, 1978, 1982, 1990, 1998) nahm die ÖFB-Auswahl an einer WM-Endrunde teil. Bei EM-Endrunden war Österreich im Gegensatz zu Deutschland (elf Starts) nur 2008 dabei, das Heim-Turnier war für Rot-Weiß-Rot jedoch nach der Gruppenphase auch wegen eines 0:1 gegen Deutschland vorbei.
In einer anderen Dimension
In punkto Marktwert befindet sich die Nummer zwei der FIFA-Weltrangliste ebenfalls in einer anderen Dimension als die österreichische Nationalmannschaft. 424,5 Millionen Euro würde es laut www.transfermarkt.at kosten, wenn ein Club alle 22 Spieler des aktuellen DFB-Kaders verpflichten wollte, dabei fehlen sogar noch Bastian Schweinsteiger (35 Mio. Euro) und Mario Gomez (42 Mio. Euro). Teuerster aktueller Teamspieler ist Mesut Özil (40 Mio.) Euro, der Durchschnittswert pro Kicker beträgt knapp 20 Mio. Euro. Demgegenüber muss man für einen ÖFB-Internationalen durchschnittlich drei Millionen Euro berappen, am meisten würde in Abwesenheit von David Alaba (16 Mio. Euro) eine Verpflichtung von Martin Harnik (11 Mio. Euro) kosten. Die 23 aktuellen Teamspieler der Nummer 49 der Welt sind insgesamt 70,55 Mio. Euro wert.











