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    Zuletzt aktualisiert: 17.08.2012 um 15:11 UhrKommentare

    ÖFB schloss Scharner für immer aus

    Das ÖFB-Präsidium beschloss einstimmig, dass Scharner "unabhängig von der Person des Teamchefs in keine österreichische Nationalmannschaft mehr einberufen wird".

    Paul Scharner wird nie wieder im ÖFB-Teamdres zu sehen ein

    Foto © APAPaul Scharner wird nie wieder im ÖFB-Teamdres zu sehen ein

    Paul Scharner wird nie wieder für das österreichische Fußball-Nationalteam spielen. Das Präsidium des österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) hat in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen, dass der 32-jährige Niederösterreicher "unabhängig von der Person des Teamchefs, künftig in keine österreichische Nationalmannschaft mehr einberufen wird", gab der ÖFB am Freitag per Aussendung bekannt.

    Keine Überraschung

    Der Schritt des Verbandes kommt nicht überraschend. Scharner hatte am Mittwoch wenige Stunden vor dem Länderspiel gegen die Türkei das Teamcamp verlassen. Der Verteidiger hatte nach Angaben des ÖFB für das Türkei-Spiel und die im September beginnende WM-Qualifikation eine Schlüsselrolle gefordert, die ihm Teamchef Marcel Koller nicht zugestehen wollte.

    Der Teamchef erhielt für seine Vorgehensweise in der Donnerstag-Sitzung die volle Rückendeckung. "Das ÖFB-Präsidium hat (...) einstimmig zugesichert, Marcel Koller in seiner Entscheidung hinsichtlich der Causa Scharner vollinhaltlich zu unterstützen", hieß es in der Aussendung.

    HSV reagiert gelassen

    In Hamburg wird der österreichische Trubel um Paul Scharner unterdessen mit hanseatischer Gelassenheit registriert. Scharner hat erst am vergangenen Freitag einen Zweijahresvertrag beim HSV unterschrieben. "Er wird hier gut aufgenommen und war sich der Konsequenz bewusst", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink. "Paul ist mental ein starker Spieler, so kann er sich besser auf uns konzentrieren", betonte Fink, der keine Angst hat, dass der neue Innenverteidiger auch in Hamburg für Ärger sorgt. Nach der Rückkehr von Scharner am Donnerstag aus Wien führte der HSV ein Gespräch mit ihm.

    Quelle: APA

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