Koller: "Noch keine Zeit für Experimente"
Marcel Koller wird gegen die Ukraine eine erste Garnitur einlaufen lassen und lässt durchklingen, dass Janko weiter Kapitän bleiben wird.

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Die Sache wiederholt sich stets aufs Neue. Am Tag vor einem Ländermatch stecken die Journalisten ihre Köpfe zusammen und rätseln. Wie stellt der Trainer auf? Weil der Trainer ja nichts verrät. Diesmal aber ließ Marcel Koller zumindest durchblicken, dass eher am Dienstag gegen Rumänien mit dem einen oder anderen Experiment zu rechnen sei, als gegen die höher eingeschätzte Ukraine.
Logisch irgendwie, denn die Stimmung soll bis Dienstag gut bleiben, ergo wird er eine Einsergarnitur auflaufen lassen, der wohl auch Marko Arnautovic angehören wird. Und von der verlangt er einiges. "Wir dürfen nicht reagieren, wir werden versuchen, das Heft in die Hand zu nehmen. Es widerspricht meinem Grundprinzip, auf Abwarten zu spielen. Die Jungs haben das alle kapiert, nun will ich das auch im Match sehen."
Im Abschlusstraining standen schließlich noch einige taktische Übungen auf dem Programm, am Vormittag gibt's noch eine Aufwärmeinheit. Eine "Anschwitze", wie Deutschlands Teamchef Jogi Löw das zu nennen pflegt.
Deutschland im Hinterkopf
Zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Trainingslehrgangs zeigt sich nicht nur der Coach, auch Kapitän Janko ist bester Dinge. "Trainingsqualität und Trainingsquantität haben sich unter Koller gesteigert. Jetzt liegt es an uns." Dass man das Auftaktmatch zur WM-Qualifikation im September gegen Deutschland allerdings schon ein wenig im Hinterkopf habe, leugnet der Legionär des FC Porto nicht.
Dass er auch im Duell mit dem Lieblingsfeind noch Kapitän sein könnte, könnte durchaus sein. Die endgültige Entscheidung will der Teamchef zwar erst Mitte August treffen, doch spricht er schon jetzt in hohen Tönen vom großen Stürmer. "Ein Mann, mit dem man nicht nur über Fußball reden kann. Und einer mit einer großen sozialen Kompetenz."










