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Zuletzt aktualisiert: 24.04.2012 um 17:55 UhrKommentare

Prödl nach Wolfsburg, Royer nach Fürth

Der VfL Wolfsburg soll um den 24-jährigen Innenverteidiger Sebastian Prödl buhlen. Ein anderer Steirer, Daniel Royer, wird Hannover 96 im Sommer verlassen.

Sebastian Prödl

Foto © APASebastian Prödl

Je näher das Ende der Fußball-Saison rückt, desto heftiger brodelt es in den Töpfen in der Gerüchteküche. So wird Werder-Legionär Sebastian Prödl, dessen Vertrag mit Bremen im Sommer ausläuft, derzeit hartnäckig mit Bundesliga-Konkurrent VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Aber wie ernst ist die angebliche Liaison mit dem VW-Werksklub, bei dem Felix Magath das sportliche Sagen hat? Prödl hält es, wie er es auch 2008 bei seinem Wechsel von Sturm nach Bremen auch gehalten hat - er kommentiert keine Spekulation, macht Nägel mit Köpfen.

Den Journalisten, die gestern beim Werder-Training dem 24-Jährigen auf die Beine sahen, diktierte er nur folgenden Satz in die Notizblöcke: "Ihr werdet sehr bald erfahren, was in meinem Kopf vorgeht."

Fakt ist, dass in Bremen nicht mehr alles eitel Wonne ist. Die Fans sind unzufrieden. Lange Zeit fast unantastbare Werder-Instanzen wie Langzeit-Trainer Thomas Schaaf und Manager Klaus Allofs verspüren plötzlich auch medialen Gegenwind. Säulen wie Tim Wiese, der vor einem Wechsel zu Hoffenheim stehen soll und Torjäger Claudio Pizarro werden und wollen den Traditionsverein verlassen. Anstehende Vertragsverlängerungen verlaufen schleppend oder gar nicht. Davon betroffen ist auch Prödl und deshalb erscheint ein Wechsel des Steirers im derzeitigen Lichte als gar nicht so unwahrscheinlich.

Wolfsburg wäre eine von mehreren Varianten, aber eine durchaus logische. Magath wollte Prödl schon 2008. "Und wenn Magath einen Spieler einmal interessant findet, dann vergisst er ihn nicht", verrät Robert Schreier, Journalist bei der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung".

Aber noch ein anderer österreichischer Legionär sorgt derzeit für Gesprächsstoff. Hannovers Daniel Royer soll als Leihgabe bei einem anderen Klub Einsatzminuten sammeln. Nach 1860 München sind auch der FC St. Pauli und Greuther Fürth interessiert.


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