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Zuletzt aktualisiert: 13.04.2012 um 13:20 UhrKommentare

Georg Pangl: "Keine weiteren Emotionen schüren"

Pangl hatte sich am Donnerstag mit seiner Aussage den Unmut des ÖFB zugezogen, wonach eine zweithöchste Spielklasse mit 16 Vereinen "wirtschaftlich nicht tragbar" sei.

Georg Pangl

Foto © APAGeorg Pangl

Der Fußball-Bund reagierte darauf mit einer scharf formulierten Aussendung, in der von einer "absolut unverständlichen Vorgangsweise" die Rede war. Danach nahm Pangl Kontakt mit Windtner, ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig und Sportdirektor Willi Ruttensteiner auf. "Wir werden dieses Thema sachlich abarbeiten. Ich will keine weiteren Emotionen schüren", sagte der Liga-Vorstand am Freitag der APA.

Windtner sprach von einer "absolut unnotwendigen Aufregung. Es geht darum, optimale Strukturen beim Übergang vom Amateur- in den Profi-Fußball zusammenzubringen und dabei unvoreingenommen in die Gespräche zu gehen." Von einem schweren Konflikt zwischen ÖFB und Bundesliga wollte der Oberösterreicher nicht sprechen. "Es ist beiden bewusst, dass der eine ohne den anderen nicht kann." Im Gegensatz zur Bundesliga wünschen sich die Landesverbände des ÖFB eine Aufstockung, um den Meistern der Regionalliga einen Direktaufstieg in die Erste Liga zu ermöglichen. Gefallen an einer Erweiterung könnten aber auch die Topclubs Red Bull Salzburg, Rapid und Austria finden, damit ihre Amateure in der zweithöchsten Liga Praxis sammeln können.

Derzeit dürfen zweite Mannschaften von Bundesligisten höchstens in den Regionalligen engagiert sein - und auch dort rumort es. So kündigte der Tiroler Landesverband vor wenigen Tagen seinen Rückzug aus der Westliga an. "Deshalb haben wir Handlungsbedarf", meinte Windtner. Zwar sehen die Regularien trotz des Vorhabens der Tiroler einen Weiterbestand der Westliga für die kommenden zwei Jahre vor, dennoch möchte der ÖFB-Chef das Problem so schnell wie möglich lösen. "In drei Monaten wollen wir alles wesentlichen Fakten auf dem Tisch haben." Mit der Thematik befasst sich die eigens gegründete "Arbeitsgruppe Ligenformat", die am Mittwoch zum ersten Mal tagte. In dem zehnköpfigen Gremium sitzen je fünf Vertreter von ÖFB und Liga, darunter Windtner und Ruttensteiner sowie Pangl und Bundesliga-Präsident Hans Rinner. Ein Termin für die nächste Zusammenkunft steht noch nicht fest.


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Austria nach 3:1 in Ried im Finale 

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ÖFB

Präsident: Leo Windtner
Teamchef: Marcel Koller
Sportdirektor: Willi Ruttensteiner
Generaldirektor: "Gigi" Ludwig

 


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