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Zuletzt aktualisiert: 16.10.2011 um 22:30 UhrKommentare

Stranzl will auch unter Koller nicht

Gladbach-Legionär Martin Stranzl bleibt auch unter dem neuen Teamchef bei seinem Nein zu A wie Austria. Der 56-fache Teamspieler will auch unter Marcel Koller nicht mehr das ÖFB-Leiberl überstreifen.

Martin Stranzl

Foto © GEPAMartin Stranzl

Sag Ja zu A" lautet seit Jahren ein bekannter Werbeslogan der österreichischen Wirtschaft. Martin Stranzl hält davon wenig. Der Gladbach-Legionär bleibt bei seinem "Nein zu A" und wird auch unter Neo-Teamchef Marcel Koller nicht mehr für Österreich spielen.

Koller hatte im Rahmen seiner ersten Dienstreise dem 31-Jährigen im Duell mit Leverkusen auf die Beine geschaut - umsonst. In einem VierAugen-Gespräch nach dem Spiel blieb der Burgenländer dabei, nie wieder für Rot-Weiß-Rot spielen zu wollen. Im November 2009 hatte der damalige Spartak-Moskau-Legionär ja seinen Rücktritt erklärt, nachdem er von Didi Constantini nicht für das Länderspiel gegen Spanien berücksichtigt worden war. "Irgendwann ist das Fass voll. Der Rücktritt ist endgültig. Daran ändert sich auch unter einem neuen Teamchef nichts", hatte Stranzl damals gemeint.

Marcel Koller musste das nun zur Kenntnis nehmen und berichtete auf seiner Facebook-Seite vom Treffen mit Stranzl. "Es war ein sehr gutes Gespräch. Leider musste ich aber zur Kenntnis nehmen, dass Martin Stranzl an seinem Entscheid festhält, nicht mehr für die österreichische Nationalmannschaft zu spielen."

Vor wenigen Wochen hatte das Ganze noch etwas anders ausgesehen. Damals hatte Interims-Teamchef Willi Ruttensteiner beim 56-fachen Teamspieler vorgefühlt. Damals soll Stranzl noch Interesse an einem Comeback signalisiert haben. Allerdings hatte der Verteidiger zuletzt auch angedeutet, seine Karriere 2013 beenden zu wollen, das wäre mitten in der Quali für die WM 2014.

Am Sonntag machte Koller an alter Wirkungsstätte Station. In Köln, wo er in der Saison 2003/04 für acht Monate das Trainerzepter schwang, sah er sich die Bundesliga-Partie 1. FC Köln gegen Hannover an - und plauderte mit Emanuel Pogatetz und Daniel Royer. Die beiden wollen ja weiterhin das österreichische Teamtrikot tragen.


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