Scharner will in Astana an letztes Spiel anknüpfen
Paul Scharner wünscht sich im letzten Spiel der Fußball-EM-Qualifikation am Dienstag in Astana gegen Kasachstan eine Bestätigung des 4:1-Erfolgs gegen Aserbaidschan.

Foto © APAPaul Scharner
Der viel beschworene Aufwärtstrend seit dem Abgang von Dietmar Constantini müsse gegen das abgeschlagene Schlusslicht der Gruppe A fortgesetzt werden, forderte der Legionär von West Bromwich.
"Wir werden schauen, dass wir wieder drei Punkte einfahren, sonst war der Sieg in Baku wertlos", erklärte Scharner. Ein Erfolg würde nicht nur das Vorankommen in der FIFA-Weltrangliste beschleunigen, sondern auch dem designierten Teamchef Marcel Koller den Start erleichtern. "Der Fokus liegt darauf, dass wir genug Schwung für die Ära unter Koller mitnehmen", sagte der Niederösterreicher.
Wenn auch die Teilnahme an der EURO 2012 in Polen und der Ukraine klar verpasst wurde, so könnte laut Scharner der Lernprozess in den vergangenen Monaten dazu beitragen, dass die anstehende WM-Qualifikation zufriedenstellender verläuft. "Wir hatten jetzt eine ungefähr genauso starke Gruppe, wie wir sie auch in der WM-Qualifikation haben. Und wir haben gesehen, was in dieser Qualifikation möglich gewesen wäre", meinte der 37-fache Internationale.
Nach Scharners Meinung war letztlich vor allem mangelnde Routine für das Scheitern in der EM-Quali verantwortlich. "Wir waren nicht gut genug, aber wir haben auch eine junge Mannschaft. Immerhin sind wir an Erfahrung reicher geworden", behauptete der 31-Jährige.
Auf die Arbeitsweise von Constantini wollte Scharner das enttäuschende Abschneiden nicht zurückführen. "Nur Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, daran nehme ich nicht teil", sagte der Mittelfeldspieler, betonte aber auch, er freue sich schon sehr auf die Zeit unter Koller.
Vorerst jedoch gilt es, die EM-Qualifikation erfolgreich abzuschließen. Diesbezüglich ist bei Scharner der Optimismus groß, schließlich sieht der England-Legionär seine Mannschaft als klaren Favoriten. "Kasachstan ist völlig verdient Letzter", behauptete Scharner, der unter Interims-Teamchef Willi Ruttensteiner so wie zuvor unter Constantini eine Führungsrolle innerhalb der Mannschaft einnimmt.









