Die Suche nach dem neuen Teamchef
Jetzt beginnt das muntere Spekulieren, das Teamchef-Rätselraten. ÖFB-Präsident Leo Windtner will bis November einen Ersatz für Didi Constantini gefunden haben.

Foto © GEPAÖFB-Präsident Leo Windtner
Er muss, so viel steht fest, viel besser Deutsch können als Didi Constantinis Vorgänger Karel Brückner. Das ist eine Anforderung von ÖFB-Präsident Leo Windtner an das Profil des neuen Teamchefs. Weitere würde man dieser Tage festlegen, sagt der Chef, der - so hört man - im Moment eher zu einer internationalen Lösung tendiert. Obwohl er zugibt, dass Franco Foda, den man bei Sturm aus dem Vertrag kaufen müsste, ein recht interessanter Mann wäre. Andreas Herzog , derzeit als U-21-Teamchef gut unterwegs, hat auch keine schlechten Karten, Kurt Jara hingegen schon, obwohl es innerhalb des ÖFB Leute gibt, die den Tiroler favorisieren. Windtner aber nicht.
Was nun die internationalen Kandidaten betrifft: Es ist noch gar nicht so lange her, da zeigte sich Matthias Sammer in einem Gespräch mit österreichischen Reportern in Dresden keineswegs abgeneigt. Sammer ist überdies ein guter Freund von ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner. Und der wiederum gilt als enger Vertrauter (= Einflüsterer) von Leo Windtner.
Rehakles und der Meistermacher
Otto Rehhagel hat sich selbst ein wenig ins Spiel gebracht. Der Deutsche, zuletzt Teamchef der Griechen und momentan ohne Job, wäre eventuell sogar im Doppel mit Andi Herzog denkbar. Was gegen ihn spricht, ist sein Alter. Rehhagel ist 73.
Guus Hiddink, Trainer der Türkei, wäre nur dann ein Thema, wenn er in der EM-Qualifikation den zweiten Gruppenplatz verpasst und nicht Relegation spielt. Das ginge sich dann zeitlich nicht aus, denn der Constantini-Nachfolger soll allerspätestens am 15. November beim Test in der Ukraine auf der rot-weiß-roten Bank sitzen.
Es werden in den kommenden Tagen noch zahllose Namen genannt und ins Spiel gebracht werden. Den Auftakt machte gleich England-Legionär Paul Scharner, der im "Kurier" ein "Stelleninserat" aufgab. Er bietet sich als Spielertrainer an. So nah an der aktuellen Mannschaft wie der Trainer sei er auch ...
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Garics zurück im Mannschaftstraining
Der ehemalige österreichische Fußball-Teamspieler György Garics hat wenige Tage vor Beginn der italienischen Serie A erstmals seit seinem Kreuzbandriss im Februar wieder am Mannschaftstraining des FC Bologna teilgenommen. Das gab der Club, der zum wegen eines Spielerstreiks um eine Woche verspäteten Liga-Auftakt am Sonntag auswärts auf den AC Fiorentina trifft, auf seiner Homepage bekannt.
Der erste Pflichtspieleinsatz des 27-jährigen Verteidigers dürfte aber noch einige Zeit auf sich warten lassen.









