Rekord im Prater - 73 Scouts zu Gast
Beobachter von Bayern, Barcelona, Tottenham, ManU & Co. gaben sich gestern im Wiener Prater die Ehre.
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Österreich und Belgien, zwei - im europäischen Vergleich - recht junge Teams. So etwas ruft natürlich die Beobachter großer Klubs auf den Plan, und so gab's im Prater einen absoluten Rekord an sogenannten Scouts. "Am Matchtag waren zu Mittag nicht weniger als 73 angemeldet", erzählt ÖFB-Pressechef Peter Klinglmüller. Und dementsprechend voll war dann auch der VIP-Klub, in dem Präsident Leo Windtner vor dem Match mit einem Grinsen in die Sakkotasche griff und eine Zigarre zum Vorschein brachte. "Ich habe ein gutes Gefühl und das gute Stück auf Verdacht mitgenommen. Hoffentlich werde ich es rauchen." Es blieb beim hoffentlich. . .
Zurück zu den Scouts: Bayern-Manager Christian Nerlinger war einer von ihnen. "Fußballer aus Österreich sind durchaus nicht uninteressant. Einige von euch machen in der Bundesliga ja sehr gute Figur. Nicht, dass wir jetzt zwingend jemanden suchen würden, aber man muss informiert sein", sagte Nerlinger. Fredi Bobic vom VfB Stuttgart sieht's nicht anders: "Wir beispielsweise haben mit Harnik große Freude."
Außerdem im sehr gut gefüllten Happel-Stadion: Vertreter vom FC Barcelona, von Manchester United, Manchester City, dem AC Milan und Inter Mailand, Tottenham, Bremen und Schalke.
Aber auch die Prominenz ließ sich nicht zweimal bitten. Grünenchefin Eva Glawischnig war da, Sportminister Norbert Darabos, Ex-Kanzler Franz Vranitzky, Toni Polster, Walter Schachner, Ligachef Hans Rinner, Ex-Teamchef Alfred Riedl und, und, und.
Apropos nicht zweimal bitten lassen: Im Stadion wurde kräftig für die Bebenopfer in Japan gesammelt, und ÖFB-Partner und Sponsor "Generali" verdoppelt jeden so eingenommenen Euro und leitet ihn direkt ans Rote Kreuz weiter.










