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Zuletzt aktualisiert: 01.02.2011 um 17:34 UhrKommentare

Alte Bekannte im neuen Jahr

Didi Constantini setzt vor dem Testspiel in den Niederlanden auf Kontinuität im Aufgebot. Der ÖFB-Teamchef hat lediglich eine personelle Änderung vorgenommen: Pogatetz statt Linz.

Emanuel Pogatetz

Foto © APEmanuel Pogatetz

Man braucht nur ein "N" und ein "D" gegen ein "G" zu tauschen, und schon wird aus Niederlande Niederlage. Und eine solche wäre wohl keine sehr große Überraschung, wenn das rot-weiß-rote Fußball-Nationalteam am 9. Februar in aller Freundschaft in Eindhoven beim Vizeweltmeister antreten muss. Oder darf. Wie man will.

"Aber in solchen Spielen lernt meine Mannschaft mehr als in Krampfpartien gegen sogenannte Kleine", sagt der Teamchef. "Denn nach diesen 90 Minuten wissen die Burschen noch genauer, was uns etwa in der Türkei oder in Deutschland erwartet."

Im Vergleich zum ziemlich verunglückten Test gegen Griechenland im vergangenen Dezember gibt's nur eine Änderung: Innenverteidiger Pogatetz (Hannover) bekommt den Vorzug gegenüber Austria-Angreifer Linz. In Anbetracht des Gegners eine logische Entscheidung. Und auch Marc Jankos öffentliche Beschwerde, als etatmäßiger Kapitän gegen die Griechen nicht erste Wahl gewesen zu sein, brachte keine Konsequenzen mit sich. "Spieler und Trainer müssen nicht immer einer Meinung sein", so Constantini, der - für viele schwer nachvollziehbar - auch Erwin Hoffer neuerlich in den Kader holt. "Er kann für die EM-Quali noch wichtig werden, aber ich gebe zu, dass er sich bei Kaiserslautern jetzt bald einmal einen Stammplatz erkämpfen sollte."

Drei Mann außen vor

Insgesamt vertraut der Coach auf zwölf Legionäre, drei weitere stehen im Blickfeld: Korkmaz und Beichler nach ihren Vereinswechseln sowie Dag nach der überstandenen Zehenverletzung.

"Ich denke, wir sind gut aufgestellt für die schweren Spiele in der EM-Qualifikation. Zumal es Alternativen auf sämtlichen Positionen gibt", so der Tiroler. Drei Mann jedoch, alle drei Legionäre, spielen weiter keine Rolle. Garics und Ivanschitz, weil die der Trainer nicht will, dazu noch Ibertsberger, weil sich der voll und ganz Hoffenheim verschrieben hat.

ACHIM SCHNEYDER

Der Kader:

Tor: Christian Gratzei (Sturm Graz/5 Länderspiele/10 Gegentore), Pascal Grünwald (Wacker Innsbruck/0), Jürgen Macho (Panionios Athen/23/22)
Abwehr: Aleksandar Dragovic (FC Basel/9/0 Tore), Sebastian Prödl (Werder Bremen/28/3), Emanuel Pogatetz (Hannover/39/2), Thomas Schrammel (SV Ried/0) Abwehr/Mittelfeld: Paul Scharner (West Bromwich Albion/33/0), Franz Schiemer (Salzburg/18/4), Christian Fuchs (Mainz/36/1), Florian Klein (Austria/5/0)
Mittelfeld: David Alaba (Hoffenheim/5/0), Julian Baumgartlinger (Austria/8/0), Jakob Jantscher (Salzburg/9/1), Zlatko Junuzovic (Austria/9/0), Veli Kavlak (Rapid/12/0), Yasin Pehlivan (Rapid(10/0)
Mittelfeld/Angriff: Marko Arnautovic (Werder Bremen/8/3), Martin Harnik (VfB Stuttgart/20/3)
Angriff: Erwin Hoffer (1. FC Kaiserslautern/20/3), Marc Janko (Twente Enschede/18/7), Stefan Maierhofer (MSV Duisburg/14/1), Roman Wallner (Salzburg/29/7)

Die besten Nationalteam-Fotos

Austria nach 3:1 in Ried im Finale 

Austria nach 3:1 in Ried im Finale

 

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