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Zuletzt aktualisiert: 03.12.2010 um 20:13 UhrKommentare

ÖFB-Präsident gab EM-Qualifikation als Ziel für 2011 aus

ÖFB-Präsident Leo Windtner hat bei der Jahresabschlussfeier des Österreichischen Fußball-Bundes am Freitag in Wien eine "durchwachsene, aber auch durchaus erfolgreiche" Bilanz gezogen.

Foto © GEPA

Für 2011 formulierte Windtner die erfolgreiche Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 in Polen und Ukraine als Ziel. Die jüngsten Leistungen der Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation stufte der Oberösterreicher weitgehend positiv ein. "Wir haben sieben Punkte erreicht, das war das klare Ziel. Wir sind in der Weltrangliste 49., das ist ein Signal, dass es von der Tendenz her passt", betonte Windtner. Die Spieler würden mit breiterer Brust einlaufen, es gebe aber keinen Grund zur Selbstüberschätzung.

Im kommenden Länderspieljahr, das mit dem Auswärtstestspiel gegen Vizeweltmeister Niederlande am 9. Februar eröffnet wird, sei die Qualifikation für die EM 2012 "die klare Zielsetzung", bekräftige Windtner. "Das Spiel gegen Holland wird eine echte Prüfung für das Team, aber der Triple-Pack in Wien mit Belgien, Deutschland und der Türkei wird eine echte Challenge. Daran werden wird gemessen werden", erklärte der Verbandschef im Hinblick auf die entscheidenden Heimspiele in der EM-Qualifikation. Windtners Bilanz zu den Nachwuchsnationalteams fiel durchwachsen aus. Die U21 habe die EM-Qualifikation leider knapp nicht geschafft, die U19 habe sich aber für U20-WM qualifiziert und auch die U17 zeigte positiv auf. "Im Nachwuchs sind wir gut unterwegs, das kann uns zuversichtlich stimmen", so der Verbandschef.

Die am Donnerstag erfolge WM-Vergabe an Russland (2018) und Katar (2022) bezeichnete er als "nicht so überraschend". Es seien Bewerber zum Zug gekommen, die über "wirtschaftliche Potenz" verfügen. "Die Entscheidung erfolgte sportpolitisch. Das waren die zwei besten Opportunitäten, Geld zu machen und hauptsächlich nach diesen Aspekten wurde entschieden", kommentierte Windtner die Entscheidungen der FIFA.


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