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Zuletzt aktualisiert: 18.11.2010 um 12:01 UhrKommentare

Florian Klein konnte vergebenen Elfer nicht fassen

"Das ist bitter für uns alle, das war spielentscheidend. Aber es kommt öfters vor, dass jemand einen Elfer verschießt", erklärte Klein enttäuscht.

Florian Klein am Boden zerstört

Foto © GEPAFlorian Klein am Boden zerstört

Florian Klein hätte sich am Mittwoch das perfekte Geschenk zum 24. Geburtstag machen können. Klein schnappte sich in der 5. Minute des Fußball-Länderspiels der Österreicher in Wien gegen Griechenland selbstbewusst den Ball und wollte das ÖFB-Team per Elfmeter in Führung schießen. Der zu schwache und zu unplatzierte Versuch des Austria-Wien-Spielers wurde jedoch zur Beute von Tormann Alexandros Tzorvas, am Ende unterlag die Truppe von Dietmar Constantini unglücklich 1:2.

"Ich habe nicht geschossen, weil ich Geburtstag hatte. Wir haben uns ausgemacht, dass der Spieler schießt, der sich am besten fühlt. Ich schieße auch bei der Austria die Elfmeter und war mir sicher, dass ich ihn reinhaue. Leider war es nicht so, der Tormann hat gut gehalten. Das ist bitter für uns alle, das war sicher spielentscheidend. Aber es kommt öfters vor, dass jemand einen Elfer verschießt", erklärte Klein am Abend seines Geburtstags enttäuscht.

Unvorteilhafte Zuteilung in der ÖFB-Defensive

Als Schütze Nummer eins wäre eigentlich Stefan Maierhofer vorgesehen gewesen, doch dieser verzichtete aufgrund des ungeschriebenen Fußball-Gesetzes, dass der Gefoulte nicht selbst antreten soll. Den Elfer abzuhaken, sei für Klein danach nicht einfach gewesen. "Aber es ist mir ganz gut gelungen, ich habe mich voll auf die weiteren Aufgaben konzentriert." Beim 0:1 verlor Klein jedoch das entscheidende Kopfball-Duell mit den Torschützen Georgios Samaras. "Er ist 20 Zentimeter größer und hat das gut ausgenützt", sagte Klein angesichts der unvorteilhaften Zuteilung in der ÖFB-Defensive.

Fotoserie: Länderspiele: AUT-GRE und ITA-ROM

Neben Kleins Elfmeter fand Österreich einige weitere große Möglichkeiten vor. In der schwachen Chancenauswertung sahen Klein und Co. auch den Hauptgrund für die Pleite zum Jahresausklang. "Wir hätten vorne kaltschnäuziger sein müssen. So wie die Griechen, die zweimal vors Tor gekommen sind und zwei Tore gemacht haben. Da sieht man die Klasse der Griechen", meinte der Oberösterreicher, der im Team als Rechtsverteidiger zum Einsatz kommt.

Kleins Gesamt-Resümee fiel trotz der Niederlage und trotz des verschossenen Elfers eher positiv aus. "Am Ende steht natürlich immer das Resultat. Aber jeder hat gesehen, dass wir die spielerische Leistung vom Belgien-Spiel (4:4 in der EM-Quali, Anm.) mitgenommen haben, dass wir aggressiv und nach vorne gespielt haben. Es muss nicht gleich wieder alles schlecht sein. Es gibt so Spiele, in denen man nicht ins Tor trifft."


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Austria nach 3:1 in Ried im Finale 

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