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Zuletzt aktualisiert: 07.09.2010 um 23:39 UhrKommentare

Es kam wenig Licht ins Dunkel

Knapp zehn Minuten waren die Nerven bei ÖFB-Boss Leo Windtner und "General" Alfred "Gigi" Ludwig ziemlich angespannt. Und das gut eine Stunde vor dem Anpfiff.

Leo Windtner

Foto © GEPALeo Windtner

Da nämlich brach in der Salzburger Arena das Stromnetz zusammen und nach einem Telefonat Ludwigs taten es die Mienen der beiden ÖFB-Mächtigen den Tribünen gleich und verfinsterten sich.

Schließlich aber wurde es doch noch rechtzeitig Licht, und vor den Augen von Sportminister Norbert Darabos, Bundesliga-Chef Hans Rinner, der sich wegen des Rückzugs von Frank Stronach große Sorgen um Wiener Neustadt macht, ÖOC-Präsident Karl Stoss, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller im Teamtrikot und vielen anderen VIPs gab's - zumindest anfangs - für niemanden mehr sehr viel Grund, schwarzzusehen. Zumal das rot-weiß-rote Team den Gegner aus Kasachstan, dem Halbzeit-0:0 zum Trotz, im Griff hatte.

"Eine dynamische Truppe", urteilte der ehemalige U-21-Teamchef Deutschlands, Hannes Löhr, zur Pause freundlich. Der war aber nicht als offizieller Spion des DFB im Stadion, denn der DFB entsandte - zumindest laut ÖFB-Information - keinen eigenen Beobachter, während die drei weiteren Gruppengegner Belgien und Aserbaidschan mit je zwei, die Türken mit einem Mann vor Ort waren.

Mit zunehmender Spieldauer kam dann allerdings doch wieder mehr und mehr Dunkel ins Licht, denn die Sache wurde wider Erwarten mehr und mehr zum Geduldspiel. Einzig die rund 30 oder 40 Fans aus Kasachstan frohlockten ob des Spielverlaufs.

Letztlich war dann aber doch alles wieder gut - und Teamchef Didi Constantini war zwar anzuhören, dass er mitunter laut geworden war, ebenso war die Erleichterung aber groß: "Bis zur 88. Minute ist es mir schlecht gegangen. Seit dem Schlusspfiff geht es mir aber wieder gut", sagte der Tiroler, der nach dem ersten Tor auch "meinem Vater" einen Dank Richtung Himmel schickte und das richtige Gespür bewiesen hat: "Linz hat mit dem Tor seinen Einsatz gerechtfertigt. Auch wenn viele nicht mit seinem Einsatz gerechnet haben."

R oland Linz selbst war ebenso erleichtert über seinen Treffer, auch wenn er selbstkritisch anmerkt: "In der ersten Hälfte hätten wir das eine oder andere Tor erzielen müssen. Nach der Pause hätten wir einfach besser spielen müssen. Einer, der früh alles klar machen hätte können, ist Martin Harnik: "Ich hätte zwei Tore machen müssen. Wir sind aber mit einem blauen Auge davon gekommen. Und David Alaba sagte: "Wir haben uns das leben selbst schwer gemacht, aber nie aufgehört an uns zu glauben."

ACHIM SCHNEYDER

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Austria nach 3:1 in Ried im Finale 

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ÖFB

Präsident: Leo Windtner
Teamchef: Marcel Koller
Sportdirektor: Willi Ruttensteiner
Generaldirektor: "Gigi" Ludwig

 


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