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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2010 um 16:31 UhrKommentare

Maierhofer - denn auf die Größe kommt es an

Teamchef Constantini holt vier Mann zurück in sein Team, das am 7. September in Salzburg gegen Kasachstan in die EM-Qualifikation startet.

Stefan Maierhofer ist wieder im Team.

Foto © GEPAStefan Maierhofer ist wieder im Team.

Teamchef Didi Constantini ist erfreut. Denn erstmals seit dem 2:1 gegen Rumänien am 1. April 2009 hat er seine Truppe im Vorfeld eines Länderspiels wieder über eine Woche um sich versammelt. "Das hat Sinn, so kann man arbeiten", sagt der Coach. Und an Arbeit wird's nicht mangeln, wenn Kapitän Janko & Co. am 30. August im Camp in Flachau einrücken. Schließlich will man sich gegen das Team aus Kasachstan keine Blöße geben, wenn der Ernstfall EM-Quali angepfiffen wird.

Vier Mann sind - nicht zuletzt wegen der Verletzungen von Hölzl, Junuzovic und Beichler - dabei, die es zuletzt nicht waren. Kavlak, Alaba, Leitgeb und - zur Verwunderung vieler - auch Neo-Duisburg-Legionär Maierhofer. "Nur mit kleinen Spielern vorne wird man nichts gewinnen", so der Coach. Dass der 2,02-Hüne vor seinem Transfer in die zweite Deutsche Bundesliga bei den Wolverhampton Wanderers so gut wie nie zum Einsatz kam, stört den Teamchef nicht. Auch nicht, dass "der Lange in vieler Leute Augen ein arroganter Typ ist. Er wirkt vielleicht so, aber er ist ein Teamplayer." Kienast von Sturm wäre durchaus auch eine Überlegung gewesen, "aber Maierhofer ist der Verrücktere, daher habe ich mich für ihn entschieden".

Und Arnautovic?

Den würde Andreas Herzog im U-21-Team brauchen. Jungstar Alaba vom FC Bayern bräuchte Herzog zwar auch, in dem Fall ist Constantini das Hemd dann aber doch wieder näher als der Rock.

Dem aktuellen 23-Mann-Kader gehören neben Alaba und Kavlak mit Baumgartlinger, Jantscher und Dragovic drei weitere Spieler an, die noch für das U-21-Team spielberechtigt wären. Legionäre finden sich im Aufgebot zwölf, darunter die in Griechenland engagierten Torhüter Macho und Gspurning. Ob einer von den beiden oder der zuletzt starke Grazer Gratzei als Nummer eins in die Qualifikation starten wird, wird in der Woche in Flachau entschieden. "Fakt ist", sagt Tormanntrainer Franz Wohlfahrt, "dass man sich auf jeden der drei zu hundert Prozent verlassen kann. Jetzt schauen wir einmal, wie sie sich in der Woche im Camp präsentieren."

ACHIM SCHNEYDER

Der Kader gegen Kasachstan

Tor:
Christian Gratzei (Sturm Graz/4 Länderspiele/8 Gegentore),Michael Gspurning (Xanthi/3/-6), Jürgen Macho(Panionios Athen/19/-18)

Abwehr:
Ekrem Dag (Besiktas Istanbul/2 Länderspiele/0 Tore),Aleksandar Dragovic (Austria Wien/9/0), Christian Fuchs (FSV Mainz05/32/0), Florian Klein (Austria Wien/2/0), Manuel Ortlechner(Austria Wien/6/0), Emanuel Pogatetz (Hannover 96/38/2), SebastianPrödl (Werder Bremen/24/2)

Mittelfeld:
David Alaba (Bayern München/3/0), Julian Baumgartlinger(FK Austria Wien/6/0), Jakob Jantscher (Red Bull Salzburg/7/1), VeliKavlak (SK Rapid Wien/8/0), Ümit Korkmaz (Eintracht Frankfurt/8/0),Christoph Leitgeb (Red Bull Salzburg/27/0), Franz Schiemer (Red BullSalzburg/14/2)

Angriff:
Martin Harnik (VfB Stuttgart/17/2), Erwin Hoffer (1. FCKaiserslautern/17/2), Marc Janko (FC Twente Enschede/16/7), RolandLinz (FK Austria Wien/36/7), Stefan Maierhofer (MSV Duisburg/10/1),Roman Wallner (Red Bull Salzburg/29/7)

Keine Spieler auf Abruf.

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