ÖFB-Präsident Windtner will 2010 Ergebnisse sehen
2010 zählen nicht nur Fortschritte, sondern auch Resultate.

Foto © APALeo Windtner nimmt Constantini und sein Team in die Pflicht
"Die Zukunft hat begonnen", heißt die neue ÖFB-Broschüre. Für Präsident Windtner ein symptomatischer Titel für das Jahr 2010, in dem der Oberösterreicher nicht nur Fortschritte, sondern auch Ergebnisse sehen will. "Für das A-Team ist die Qualifkation für 2012 die ganz klare Herausforderung", sagte er nach der ersten Präsidiumssitzung des Jahres am Freitagabend.
"Wir waren zuletzt jeweils auf Platz drei, diesmal wollen wir diese Hürde schaffen", legte der ÖFB-Chef seinem Teamchef Didi Constantini die Latte hoch. Wie hoch genau, wird sich am 7. Februar zeigen, wenn in Warschau die Auslosung der Qualifikationsgruppen für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine ausgelost wird. Österreich wird aus Topf drei gezogen. "Ich hoffe, dass wir Gegner zugelost bekommen, die machbar sind", sagte Windtner.
Erfolge im Visier
Auch bei den Nachwuchs-Auswahlen und dem Damen-Team sind Erfolge in Form von Qualifikationen für EM-Endrunden im Visier. Die U21-Mannschaft von Andreas Herzog geht als Tabellenführer der Gruppe 10 mit einem Punkt Vorsprung, aber auch einem Spiel mehr als Schottland und Weißrussland, ins neue Jahr. Zumindest das Play-off sollte erreicht werden, das Fernziel ist Olympia.
Im Nachwuchs will der ÖFB bald auch als Veranstalter auftreten, überlegt wird eine Bewerbung für eine U20-Weltmeisterschaft. Doch die Bedingungen der FIFA für das Turnier mit 32 Mannschaften sind - derzeit jedenfalls - risikoreich und hoch. Gefahren würden beim Veranstalter liegen, Chancen bei der FIFA, erklärte ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig. Zudem sind laut Ludwig die Stadion-Anforderungen "höher als bei der EURO. Das kann ich nicht glauben."
Das Happel-Stadion in Wien und Klagenfurt sind erste Wahl, Graz und Innsbruck zweite. Salzburg wird nur dann Länderspiele erleben, wenn der Kunstrasen durch einen Naturrasen ersetzt wird. In Linz wartet man die mit rund 25 Millionen Euo budgetierte Sanierung der "Gugl" bis 2012 ab.









