"Wir schlagen die direkten Gegner sicher"
Aufgeben gilt nicht. Auch mit zehn Punkten Rückstand glauben die Kapfenberg-Spieler noch immer fest an den Klassenerhalt.

Foto © GEPAMark Prettenthaler
Zerknirscht. Ein Wort sagt alles über den Gemütszustand der Kapfenberger am Tag nach dem 0:1 gegen Salzburg aus. "So ein Tor wie das von Jakob Jantscher schießt du maximal einmal in deiner ganzen Laufbahn", hadert Mark Prettenthaler mit dem Schicksal. Viel spricht nicht mehr für den KSV - zehn Punkte in elf Runden müssen sie aufholen, um in der Bundesliga zu bleiben. Warum die Falken auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen, erklären die Spieler selbst:
David Sencar: "Wir bleiben oben, weil wir eine gute Mannschaft haben und sicher bis zum Schluss kämpfen. Außerdem spielen wir noch zweimal gegen Mattersburg und einmal gegen Wiener Neustadt, unsere direkten Gegner. Ich verschwende noch keine Gedanken an einen Abstieg, sondern verwende meine ganze Kraft, um oben zu bleiben."
Raphael Wolf: "Es wird sicher nicht einfach. Aber abgerechnet wird am Schluss. Wir schauen von Spiel zu Spiel und werden weiter Punkte sammeln."
Mark Prettenthaler: "Wir bleiben oben, weil wir Mattersburg und Wiener Neustadt schlagen und einfach besser sind als die beiden. Wir sind hoch motiviert und haben ganz sicher das Potenzial für die Liga."
Am Mittwoch geht es bei Rapid weiter. "Die sind momentan auch nicht groß in Form", sagt Sencar. Die Hoffnung stirbt auch in Kapfenberg zuletzt.


















