Sturm wird optimieren, Alar zu Rapid
Kreuzer-Abschied bringt Änderungen mit sich. Sturm hält Ausschau nach einem neuen Links-Verteidiger und Deni Alar verlässt den KSV aller Voraussicht nach in Richtung Wien. Im Fall Mario Kienzl werden die Grazer nicht mehr aktiv.

Foto © APAMeisterfeier war gestern, bei Sturm denkt man schon an morgen
Präsident Gerald Stockenhuber ist auf Geschäftsreise in Taiwan, Sportdirektor Oliver Kreuzer in Karlsruhe, Trainer Franco Foda urlaubt in Griechenland und die Spieler sind quer durch die Welt verstreut. Alle anfallenden Sturm-Termine nimmt derzeit Vizepräsident Günther Niederl wahr. Mögliche Transfers werden in Absprache mit Foda abwickelt. Wobei Niederl nach den Verlängerungen von Mario Haas, Samir Muratovic und Ferdinand Feldhofer sagt: "Einen linken Verteidiger werden wir brauchen, ansonsten steht die Mannschaft im Großen und Ganzen." Möglichen Abgängen von Gordon Schildenfeld oder Roman Kienast sieht Niederl gelassen entgegen und meint: "Wenn Topklubs aus Deutschland oder England kommen, werden wir die Spieler gehen lassen. Aber: Wir müssen keinen verkaufen."
Im Fall Mario Kienzl werden die Grazer nicht mehr aktiv. Sollten aber Signale von Spieler kommen, ist Sturm gesprächsbereit. Ob und in welcher Form man den Posten des Sportdirektors nachbesetzt, steht noch nicht fest. "Es ist nicht auszuschließen, dass wir jemanden holen", sagt Niederl. Eine Sofort-Aktion werde es aber sicher nicht geben. Angedacht sind allerdings Änderungen im Jugend- und Akademiebereich. Man werde anschauen, ob und wenn ja in welcher Form man dort optimieren kann.
Alar zu Rapid
Dass Deni Alar Kapfenberg verlassen wird, ist fix. Nun verdichten sich die Gerüchte, dass der Stürmer schon bald von Rapid als Neuzugang präsentiert wird. Apropos Rapid. Die Trennung zwischen Peter Pacult und den Hütteldorfern wird ein gerichtliches Nachspiel haben.

















