Gegen Alar war Ried chancenlos
Kapfenberg feierte gegen Ried den ersten Sieg im Frühjahr. Deni Alar erzielte beim 2:1 beide Treffer der Obersteirer.

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Duelle zwischen Kapfenberg und Ried - da rührt sich immer etwas auf dem Rasen des Franz-Fekete-Stadions. Das war im vergangenen November so, als die Obersteirer einen 0:3-Rückstand wettmachen konnten und das Spiel 3:3 endete. Und das war auch diesmal so.
Schon in der achten Minute schien Ried auf die Siegesstraße einzubiegen. Schiedsrichter Dintar hatte nach einem Zweikampf zwischen Mavric und Hammerer auf Elfmeter für die Gäste aus Oberösterreich entschieden. Eine harte Entscheidung, aber kein Fehlpfiff. Ivan Regueiro-Carril legte sich den Ball zurecht. Ein Mann, an den sich die Kapfenberger nur ungern erinnern. Beim 3:3 hatte der Spanier gleich zwei Treffer erzielt. Diesmal fand er in KSV-Tormann Wolf aber seinen Meister. Der Deutsche parierte Carrils Strafstoß famos.
In der Folge schienen dennoch die Gäste die Oberhand zu gewinnen, spielten sie doch den gepflegteren Fußball. Aber die Kapfenberger hatten an diesem Abend einen blendend aufgelegten Deni Alar in ihren Reihen. Der Goalgetter bewies, dass er über einen ausgezeichneten Torriecher verfügt. In der 21. Minute stand der Jungstar richtig, als ein Kopfball von Fukal von der Querlatte zurückprallte - 1:0.
Zitterpartie
Deni Alar war es auch, der in der 52. Minute das 2:0 erzielte - ein Tor, das sich das Prädikat sehenswert verdiente. Rieds Prettenthaler konnte nach einer Ecke nur kurz klären, Fukal brachte per Kopf Alar ins Spiel und der traf aus der Drehung. Das Spiel schien gelaufen. Aber Duelle zwischen Kapfenberg und Ried haben scheinbar eigene Gesetze. Nur drei Minuten später sorgte Royer mit dem Anschlusstreffer dafür, dass die Partie noch einmal spannend wurde. Und als Referee Dintar in der 63. Minute noch einmal Elfmeter für Ried pfiff, schien sich die Geschichte zu wiederholen. Doch Dintar selbst revidierte seine Entscheidung, weil Ried Zulj zuvor mit der Hand am Ball war.
Und so durfte Kapfenberg am Ende über den ersten Sieg im Frühjahr jubeln, weil Deni Alar zwei Treffer erzielte. Wie damals beim 3:3 im November . . .
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Fakten
Kapfenberger SV Superfund - SV Josko Ried Endstand 2:1 (1:0). Franz-Fekete-Stadion, 2.000, SR Christian Dintar.
Torfolge: 1:0 (23.) Alar, 2:0 (53.) Alar, 2:1 (56.) Royer
Kapfenberg: R. Wolf - Welnicki, Mavric, Taboga, Kocin (85. Schönberger) - Lewerenz (91. Gucher), Fukal, Erkinger, Sencar - Alar, M. Gregoritsch (60. Elsneg)
Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner, Prettenthaler (83. Riegler) - Hadzic, Mader, Schrammel - Lexa (71. Guillem), Carril (57. Zulj), Royer - Hammerer
Gelbe Karten: Mavric, Kocin, Welnicki bzw. Hammerer, Zulj
Die Besten: Fukal, Alar, Wolf bzw. Royer, Hammerer, Stocklasa
Anmerkung: Carril scheiterte in der 9. Minute mit einem Foulelfer an Kapfenberg-Tormann Wolf.












