Sturm vs. KSV - das Duell der Gegensätze
Der SK Sturm hat am Samstag (18.30 Uhr) Kapfenberg zu Gast in Graz. Ein Spiel mit besonderer Brisanz und viel Emotion.

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Zum neunten Mal seit dem Wiederaufstieg der Kapfenberger im Jahr 2008 treffen am Samstag (18.30 Uhr, Sky live) im Stadion in Liebenau der SK Sturm und die Obersteirer aufeinander. Der Saisonauftakt ist beiden Mannschaften geglückt. Beide können also mit breiter Brust in das direkte Duell gehen. Ein Derby, das auch eines der Gegensätze ist.
Trainer
Franco Foda bleibt - zumindest nach außen hin - ruhig. Auch nach dem Spiel hat er seine Emotionen stets unter Kontrolle. Ausnahme: die Abseits-Fehlentscheidung im Spiel gegen die Austria in Wien (0:1). Werner Gregoritsch hingegen springt an der Linie auf und ab, "explodiert" immer wieder in der Coaching-Zone und diskutiert gerne mit Schiedsrichtern. Bei den Interviews nach Schlusspfiff hat sich die Zornesröte im Gesicht oft noch nicht verabschiedet.
Fans
Sturm ist Kult. Knapp 7000 Dauerkarten konnten bislang in dieser Saison verkauft werden, vor allem die Fanklubs auf der Nordtribüne sorgen teils für Gänsehaut-Stimmung. In Kapfenberg entwickelt sich die Fankultur erst langsam. Von einem fünfstelligen Zuschauerschnitt wie Sturm können die Falken derzeit nur träumen.
Spielanlage
Überspitzt könnte man sagen "Künstler gegen Kämpfer". Sturm hielt in den vergangenen Jahren immer die Spielkultur hoch. Kapfenberg war dann am besten, wenn man sich auf die Tugenden Einsatz und Kampfgeist besann.
Außenwahrnehmung
Die Grazer werden Jahr für Jahr zum erweiterten Kreis der Favoriten gezählt. Ganz nach dem Motto: Ein internationaler Startplatz muss es bei den Schwarz-Weißen schon sein. Kapfenberg gilt dagegen mit schöner Regelmäßigkeit selbst bei sogenannten Fußball-Experten als einer der ersten Abstiegskandidaten.
Maskottchen & Miss
Hier punkten ganz klar die Obersteirer. Mit dem Falken "Airwin" - in Anlehnung an Präsident Erwin Fuchs - haben sie eine Marke geschaffen. Sturm hatte einst den "Sturm-Hannes". Vergangene Saison blieb die Suche nach einem neuen Namen für den Bären erfolglos. Ex-Präsident Hans Rinner hat das Maskottchen in Folge ganz abgeschafft. Im Gegenzug wurde eine Miss gewählt. Diese hat ihre "Funktion" aber auch schon wieder beendet.

















