"Felfernig ist genau der Typ für Constantini"
Wird Markus Felfernig Kapfenbergs erster Teamspieler seit Langem? "Ja", sagt KSV-Coach Werner Gregoritsch.

Foto © GEPAMarkus Felfernig
Ein paar Bilder haben sich beim starken 2:2 der Kapfenberger gegen Rapid eingebrannt: Patrik Siegl, wie er völlig cool bleibt und Marek Heinz das 1:0 serviert, obwohl er beim Freistoß aus dem Rapidsektor mit Schneebällen bombardiert wird und der Sonnenschirm des Ordners keinen Schutz bietet. Werner Gregoritsch, wie er trotz Jubels noch am Feld seiner Defensive, speziell Manuel Schmid, gestenreich erklärt, welcher "Holler" vor dem 1:2 passiert ist. Und Markus Felfernig, wie er in der 93. Minute Kapfenbergs ersten Punkt gegen Rapid sicherstellt und danach willig den Interviewmarathon absolviert.
In Constantinis Notizblock
Mit dem sympathischen Salzburger freuen sich alle. Auch der Coach, für den der 26-Jährige eine Schlüsselfunktion hat: "Max ist unser Umschaltspieler", erklärt Gregoritsch. Bei ihm wird sehr oft von Defensive auf Offensive geschaltet, seine Entwicklung imponiert. "Für Felfernig ist unser Umfeld ideal. Ich weiß nicht, ob er sich woanders so entwickelt hätte", meint der Falkentrainer, der noch ein Lob nachschießt. "Mit seiner Spielanlage ist er genau der Typ für Teamchef Dietmar Constantini. Markus könnte Kapfenbergs erster Teamspieler seit Langem werden." Schon im Herbst stand der Flitzer in Constantinis Notizblock.
Pause gibt es beim KSV keine, ab sofort laufen die Vorbereitungen auf das Spiel in Salzburg. Marek Heinz, Srdjan Pavlov und Mario Majstorovic sind leicht angeschlagen. Entwarnung dafür bei Rene Pitter: Er dürfte "nur" eine Zerrung haben. Der Konkurrenzdruck wird groß, erstmals gibt es keine Ausfälle.


















