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Zuletzt aktualisiert: 12.09.2009 um 21:21 UhrKommentare

Der KSV kann doch noch gewinnen

Premieren ohne Ende. Kapfenberg feiert bei Wr. Neustadt mit 3:2 den ersten Auswärtssieg der Saison, traf dabei erstmals in der Fremde und gewann erstmals nach einem Rückstand ein Spiel.

Balsam für Kapfenberger Seele: 3:2 beim SC Magna

Foto © ReutersBalsam für Kapfenberger Seele: 3:2 beim SC Magna

Das war gut. Gut für die Tabelle, gut für die Statistik, gut für die wunde Kapfenberger Fußball-Seele. Denn mit dem 3:2-Sieg bei Aufsteiger Wr. Neustadt haben die Obersteirer die Rote Laterne abgewehrt, den ersten Auswärtssieg in der Saison gefeiert und dabei endlich auch einmal in der Fremde getroffen. Zum Vergleich: In den bisherigen sechs Spielen trafen David Sencar und Co. insgesamt nur drei Mal.

Elfer rüttelte Falken auf

Dabei dominierten die Hausherren zu Beginn das Spiel. Und nach einer Konfusion in der Kapfenberger Abwehr brachte Kuljic Wr. Neustadt auch in Führung (13.). Dann aber die 18. Minute: Daniel Dunst rempelt David Sencar, der von der linken Seite in den Sechzehnmeter-Raum zieht. Ein Pfiff, ein Schuss und plötzlich ist alles anders. Nach dem Ausgleich durch Markus Scharrer, der erstmals in der Anfangsformation stand, kamen die Falken auf und auch zu einigen guten Einschuss-Gelegenheiten. Beim Führungstreffer in der 33. Minute hatte aber auch Glücksgöttin Fortuna ihre Finger ein wenig im Spiel. Eine Hereingabe von Marek Heinz kommt in Billard-Manier zu David Sencar, der nicht lange fackelt und ins lange Eck trifft.

Dem überragenden Milan Fukal blieb es dann vorbehalten kurz nach Wiederbeginn für die Vorentscheidung zu sorgen. Der Tscheche wird bei einem Eckball sträflich vernachlässigt und köpfelt wuchtig zum 3:1 ein. Zwar hatten die Niederösterreicher dann angeführt vom eingewechselten Sebastian Martinez noch eine Drangperiode, die auch in den Anschlusstreffer von Kuljic (per Kopf nach einem Freistoß) mündete. Danach musste sich Goalie Raphael Wolf noch zwei Mal auszeichnen, Kapfenberg Defensive war aber nicht mehr zu überwinden. In der Offensive sorgte Sencar immer wieder für Überraschungsmomente. Und so gewannen die Kapfenberger zum ersten Mal überhaupt seit dem Wiederaufstieg ein Spiel, in dem sie zuvor in Rückstand geraten waren.


Fakten

SC Magna Wiener Neustadt - Kapfenberger SV Endstand 2:3 (1:2)
Stadion Wiener Neustadt, 3.000, SR Drachta

Torfolge: 1:0 (13.) Kuljic
1:1 (19.) Scharrer (Elfmeter)
1:2 (33.) Sencar
1:3 (47.) Fukal
2:3 (67.) Kuljic

Wiener Neustadt: Fornezzi - Dunst, Johana, Ramsebner, Klapf - Wolf, Reiter (62. Martinez), Grünwald, Gercaliu (51. Burgstaller) - Viana (79. Kurtisi), Kuljic
Kapfenberg: Wolf - Gansterer, Rauscher, Fukal, Osoinik - Schmid, Heinz (87. Siegl), Scharrer (63. Hüttenbrenner), Majstorovic, Sencar - Alar (73. Wieger)

Gelbe Karten: Ramsebner, Johana, Grünwald bzw. Siegl
Die Besten: Kuljic, Ramsebner, Grünwald bzw. Heinz, Majstorovic

KSV: Alle Spiele, alle Tore

KSV - Grödig 1:1 

35. Runde, "Heute für Morgen" Erste Liga



Der KSV im Bild

Erste Liga: Bilder der 35. Runde 

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SV Kapfenberg

Präsident: Erwin Fuchs
Trainer: Klaus Schmidt
Sportdirektor: Thomas von Heesen

 

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