Es ist eine absolute Sensation. Dass Torschützenkönig Larry Kayode Austria Wien verlassen möchte ist schon längere Zeit bekannt. Mannschaften aus Deutschland und England sollen sich für den 24-jährigen Stürmer interessiert haben. Jetzt meldet das Onlineportal owngoalnigeria.com, dass Kayode einen Fünfjahres-Vertrag bei Manchester City unterschrieben hat. Pep Guardiola soll den Austrianer persönlich davon überzeugt haben zu City zu wechseln.

Den obligatorischen Medizin-Check soll Kayode bereits absolviert und bestanden haben. Kayode wird an den FC Girona, Erstligist aus Spanien verliehen. Die Austria meldete gestern, dass sich der Stürmer im Ausland aufhält und Gespräche mit einem Verein führt. Eine offizielle Transferbestätigung gibt es noch nicht - dafür vermeldete Kayodes Frau auf Instagram den Transfer-Vollzug:

Wohlfahrt bestätigt Gespräche

Austrias Sportdirektor Franz Wohlfahrt hat die Transfergespräche mit Manchester City über Kayode am Samstag bestätigt. "Wir sind in Kontakt mit Manchester City", erklärte Wohlfahrt gegenüber der APA. Die Sache sei bereits "sehr weit gefruchtet". Über die finanzielle Größenordnung machte Wohlfahrt keine Angaben. Zudem sei das Geschäft noch nicht abgeschlossen.

"Es sind noch Formalitäten zu erledigen. Es ist noch ein bisschen was zu tun", sagte Wohlfahrt. Kayode hätte aber die Erlaubnis gehabt, sich am Freitag bei Manchester City einem Medizincheck zu unterziehen. "Er war gestern dort", bestätigte Wohlfahrt. Mit einer Transferbestätigung könnte es dennoch noch ein oder zwei Tage dauern. Die Austria wartete diesbezüglich noch auf weitere Informationen.

"Grundsätzlich muss man sagen: Eine Geschäftsbeziehung mit Manchester City ist etwas Gutes", betonte Wohlfahrt. Für die Verzögerung könnte sorgen, dass die "Citizens" Kayode direkt an Girona weiterverleihen wollen. Beim Aufsteiger in die höchste spanische Spielklasse hat Pere Guardiola, der Bruder von City-Trainer Pep Guardiola, das Sagen. Zahlreiche City-Spieler sind daher bereits leihweise beim katalanischen Club untergekommen.