Es war die Aufregung der vergangenen Tage: Barack Obama folgt dem SV Darmstadt auf Twitter. Und der ehemalige US-Präsident folgt keinem anderen europäischen Fußballklub. Nicht den Bayern, nicht Barcelona und auch nicht Chelsea. Nur dem Tabellenschlusslicht der Deutschen Bundesliga. Warum genau das so ist, weiß in Darmstadt noch niemand.

Für US-Stürmer Terrence Boyd ist das freilich eine besondere Ehre. Der ehemalige Rapid- und Leipzig-Stürmer lud Obama auch umgehend zu einem Heimspiel der Lilien ein. Und Trainer Torsten Frings wiederholt diese Einladung: "Barack ist herzlich willkommen", sagte Frings am Donnerstag. "Aber er soll früh genug Bescheid sagen, damit wir hier die ganzen Sicherheitsvorkehrungen auch treffen können."