WM-QualifikationDer Europameister reiste mit einem Jagdflugzeug an

Die Portugiesen wollten nicht mit dem Bus nach Andorra fahren. Weil dort aber keine kommerziellen Jets landen können, musste man sich eine Notlösung einfallen lassen.

FBL-WC2018-POR-TRAINING
Gut in Andorra angekommen: Ronaldo (rechts) © APA/AFP/FRANCISCO LEONG
 

Am Samstag tritt Portugal in Andorra in der WM-Qualifikation an. Obwohl es für den amtierenden Europameister wohl ein fußballerischer Spaziergang werden wird, nehmen die Iberer ihren Gegner aus dem Zwergenstaat sehr ernst. "Das ist ein aggressiver Gegner, der den Europameister schlagen will. Wir müssen hochkonzentriert sein", warnte etwa Innenverteidiger Jose Fonte.

Kurios ist, wie die Portugiesen zu dem Auswärtsmatch angereist sind. Da Trainer Fernando Santos keine Lust hatte, mit dem Bus zu fahren, wurde kurzerhand ein Flugzeug gechartert. Allerdings nicht ein gängiger Jet, sondern ein Flugzeug der portugiesischen Luftwaffe.

Zu kurze Landebahn

Der Hintergrund: Auf dem kleinen Flughafen von Andorra können keine kommerzielle Jets landen, die Landebahn ist zu kurz. Normalerweise fliegen die Teams, die in Andorra antreten, nur bis nach Lleida in Nordspanien und fahren danach im Bus die knapp drei Stunden nach Andorra. Für Trainer Santos eine unzumutbare Reise.

Geflogen wurde mit einem Airbus C-295 - das ist eigentlich ein Seeaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug. Für den Flug nach Andorra mussten die Langbänke im Flugzeug durch normale Sitzreihen ersetzt werden. Damit ist gewährleistet, dass Cristiano Ronaldo und Co. genügend Beinfreiheit haben.

 

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