Politik fordert härtere Strafen"Zwangsabstieg sollte nicht ausgeschlossen werden"

Nach den jüngsten Vorfällen im Spiel zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC bezieht auch die Politik Stellung. Stephan Mayer, Innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, möchte einen Zwangsabstieg nicht ausschließen.

Rostock-Ultras verbrannten Hertha-Fahnen
Rostock-Ultras verbrannten Hertha-Fahnen © AP
 

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach den Fan-Krawallen am Montagabend beim Cup-Erstrunden-Spiel in Rostock Ermittlungen gegen den FC Hansa Rostock und Hertha BSC aufgenommen.

Bei der Partie zwischen dem Drittligisten und dem Bundesliga-Verein hatten Berliner Anhänger immer wieder Feuerwerkskörper und auch Raketen gezielt Richtung Rostocker Zuschauer gezündet. Die Hansa-Ultras setzen indes Hertha-Banner und Sitze in Brand. Schiedsrichter Robert Hartmann musste die Partie zweimal unterbrechen.

Zwangsabstieg letztes Mittel, aber nicht auszuschließen

Das ist nur eines von vielen Beispiel für in der jüngsten Vergangenheit vermehrt auftretende Fan-Randale. Die deutsche Politik bringt nun härtere Konsequenzen für Klubs ins Gespräch. So sagte der CSU-Politiker Stephan Mayer gegenüber dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland": "Ein Zwangsabstieg wäre sicherlich das letzte Mittel, sollte aber als mögliche Strafe nicht von vornherein ausgeschlossen werden." Als weitere Möglichkeit schlug er vor, Kartenkontingenten zu verringern.

Mayer fordert zudem intensivere Kontrollen beim Stadioneingang: "Die Verwendung von Pyrotechnik zeigt, dass die bisherigen Durchsuchungen offenbar nicht penibel genug durchgeführt werden. Anders ist der häufige Einsatz sogenannter Bengalos nicht zu erklären."

 

Kommentare (3)

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SoundofThunder
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🙂

Das ist eine hervorragende Idee! Das sollte auch für die österreichische Bundesliga gelten. Sollten alle Warnungen und Geldstrafen nicht den gewünschten Erfolg bringen soll der Verein in die 2.Liga verdonnert werden.Die Vereine kennen ihre "Pappenheimer"! Es sind immer dieselben. Viele kommen trotz Stadionverbot ins Stadion hinein.Und wenn der Verein nichts tut oder nicht rigoros durchgreift muss es der ÖFB tun.

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Acquario
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Rapid samt seinem Anhang gehört

auch in die Wiener Stadtliga.

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Sege
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dachte schon

in Ö rapid?

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