Der selbst ernannte Aufstiegskandidat VfL Bochum und der als Geheimfavorit gehandelte FC St. Pauli werden am Freitag (20.30 Uhr) die neue Saison der zweiten deutschen Fußball-Bundesliga eröffnen. Der Einsatz des angeschlagenen ÖFB-Teamstürmers Lukas Hinterseer, der von Bundesliga-Absteiger Ingolstadt zu Bochum gewechselt war, im Eröffnungsspiel ist noch offen.

Bochums Neo-Coach Ismail Atalan zeigte viel Respekt vor dem Auftaktgegner: "Absteiger Ingolstadt und St. Pauli steigen direkt auf", meinte Atalan. VfL Sportvorstand Christian Hochstätter schätzt das Team mit den beiden Österreichern Hinterseer und Mittelfeldspieler Kevin Stöger stark ein: "Man spürt, wie diese Stadt danach lechzt, Erstligafußball zu sehen. Ich bin überzeugt, dass unsere Mannschaft dieses Jahr oben mitspielen kann", sagte Hochstätter.

Am Samstag (13 Uhr) treffen mit Ingolstadt und Union Berlin bereits zwei weitere Aufstiegskandidaten aufeinander. Bei den Berlinern sind mit Stürmer Philipp Hosiner, den beiden Verteidigern Christopher Trimmel und Christoph Schösswendter sowie Tormann-Routinier Michael Gspurning gleich vier ÖFB-Kicker im Kader. Neben Stammkraft Trimmel zeigte sich auch Hosiner beim Testspiel gegen den englischen Zweitligisten Queens Park Rangers am Montag in guter Form, holte einen Elfmeter heraus und verwandelte diesen zum 2:1-Endstand.

Insgesamt sind 20 österreichische Legionäre in der zweiten deutschen Liga vertreten. Mehr als die Hälfte davon darf sich realistische Chancen auf einen Aufstiegsplatz ausrechnen.