GAK: Neuanfang oder doch Fortbestand?
Am Dienstag ist die Ordentliche Generalversammlung des GAK. Ab 19 Uhr wird über die Zukunft entschieden.

Foto © Kleine Zeitung/Gernot Eder
Wieder einmal ein Tag der Entscheidung beim krisengebeutelten GAK. Am Dienstag sollen bei der Generalversammlung im Rudolf (Eggenberg, ab 19 Uhr) die Weichen gestellt werden. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, das Präsidium des Vereins will die Mitglieder demokratisch abstimmen lassen:
1. Fortbestand: Es wird eine Wiedereröffnung des Betriebes angestrebt. Der Verein (Gründungsdatum, Name etc.) bleibt in dieser Form erhalten und steigt im Sommer in die Landesliga ab, um dort in der Folge weiterzuspielen. Hierzu würde der Verein laut Aussage von Vizepräsident Harald Fischl "rund 30.000 Euro im Monat und im Sommer wieder ein ordentliches Budget benötigen". Zudem müssten die Gläubiger auch noch dem Zwangsausgleich zustimmen. Das wird am 18. Dezember bei der Berichts- und Prüfungstagsatzung behandelt. Aktuell steht man bei Forderungen über 2,6 Millionen Euro von 43 Gläubigern.
2. Neugründung: Es wäre der endgültige Bruch mit der Vergangenheit. Ein eigenständiger Verein wird aus der Taufe gehoben und der wird in der kommenden Saison in der 1. Klasse beginnen. Die Pläne für diese Option sind bereits ausgereift und könnten schon sehr bald in die Tat umgesetzt werden. Fischl: "Es wird auf jeden Fall ein gemeinsamer Weg beschritten."
Fischl betont, dass das Rettungsgremium nach einigen "guten Gesprächen" für beide Richtungen offen ist und den Verein weiter unterstützen wird. Der Frage, ob er und Präsident Piet Hoyos im Amt bleiben und/oder auch in einem neuen Verein an der Spitze stehen würden, will Fischl noch nicht vorgreifen.


















