GAK zittert um sein Trainingszentrum
Die Stadt wollte das GAK-Trainingszentrum den Investoren um eine Million Euro abnehmen und als Sportpark Nord auch anderen Vereinen öffnen. Doch der Deal ist geplatzt. Die Summe war zu niedrig.

Foto © Sabine Hoffmann
Der Deal ist geplatzt. Die Stadt wollte das GAK-Trainingszentrum den Investoren um eine Million Euro abnehmen und als Sportpark Nord auch anderen Vereinen öffnen. Doch jetzt haben die sieben Investoren abgewunken, die Summe war zu niedrig. Also gilt: Die Räumungsklage gegen den GAK läuft weiter, der Zug fährt Richtung Zwangsversteigerung des Superädifikats (also der Gebäude auf dem Areal der Holding Graz).
Investorensprecher Ralph Schilcher betont aber: "Wir arbeiten intensiv an einer Lösung, um die Zwangsversteigerung zu verhindern. Auch mit dem GAK wollen wir über Altlast und Zukunft verhandeln." Man will Klartext reden über Mietschulden (145.000 Euro) und Mieten, die die Roten in Zukunft überweisen können. GAK-Präsident Benedikt Bittmann bleibt dabei: "Es muss jedem klar sein, dass ein Regionalligaverein nicht monatlich 12.000 Euro Miete zahlen kann. 6000 Euro schaffen wir. Und wir sind ja bereit, auf Plätze zu verzichten, damit sich auch andere einmieten können."
Bei der Stadt winkt man einmal mehr vorerst ab. Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg (ÖVP): "Für uns ist das erledigt. Wir suchen mit den Investoren kein Gespräch mehr." Sollte es aber im Oktober doch noch zur Zwangsversteigerung kommen, sei nicht ausgeschlossen, dass die Stadt oder die Holding Graz hier mitsteigern, um das Sportzentrum Nord doch noch realisieren zu können. Grünen-Klubchefin Christina Jahn forciert eine andere Lösung: "Der Stadtrechnungshof prüft gerade die Möglichkeiten der Stadt, um das Trainingszentrum kostengünstig übernehmen zu können." Die Stadt solle dann auch rasch den Kontakt zur finanzierenden Bank aufnehmen.
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