Steigt der GAK doch auf?
Erste-Liga-Klub FC Lustenau plagt ein Liquiditätsproblem und beschäftigt derzeit den Staatsanwalt. Grund genug, dass sich der GAK und der LASK doch noch Hoffnungen auf einen Aufstieg machen. Die Bundesliga wartet ab.

Foto © GEPADie GAK-Fans hoffen
Der GAK und der LASK machen sich Hoffnung, in der kommenden Saison doch noch in der Ersten Liga spielen zu können. Grund dafür ist die derzeit unübersichtliche Situation beim FC Lustenau. Im Mai ist der Sportdirektor über Nacht zurück getreten. Spieler beklagen ausstehende Gehälter. Die Lage bei den Vorarlbergern scheint prekär zu sein. Lustenau-Präsident Dieter Sperger gab ein Liquiditätsproblem zu. Ein Teil der Gehälter wurde bereits überwiesen, der "Rest" soll Mitte nächster Woche auf den Konten der Spieler sein. Grund für den finanziellen Engpass ist nach Auskunft des Klubchefs ein Ausfall eines Sponsors.
Für Dieter Spreger kommt es aber noch dicker. Gegen ihn wurde bei der Staatsanwaltschaft Graz eine anonyme Anzeige wegen schweren Betrugs eingebracht. Geldbeträge sollen im Kreis geflossen sein. Der FC Lustenau steht im Verdacht, sich somit die Lizenz erschlichen zu haben. "Die Anzeige liegt bei uns auf dem Tisch", bestätig Hans-Jörg Bacher, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz. In einer ersten Prüfung gilt es die Zuständigkeit zu klären. Man darf davon ausgehen, dass die Anzeige an die Staatsanwaltschaft Feldkirch oder Wien abgetreten wird. Die Bundesliga wartet ab. Werden die ausstehenden Gehälter, wie von der Lustenauer Klubführung avisiert, bis Mitte nächster Woche überwiesen, gibt es keinen Grund zu reagieren.


















