Hartberg vs. GAK: Heimrecht zählt mehr als volle Kassen
Hartberg empfängt heute in der Relegation den GAK (19 Uhr), im Trainingszentrum Weinzödl gibt es ein Public Viewing.

Foto © GEPAHeute geht es für Matej Miljatovic (links) und Herbert Rauter weiter
Hartberg-Trainer Walter Hörmann hat sich in den letzten Tagen sehr oft den Kopf zerbrochen. Über die Aufstellungen, Spielzüge und taktische Kniffe. Aber ein Thema klammerte er aus: Die Sicherheit beim heutigen Rückspiel in der Relegation zur Ersten Liga zwischen Hartberg und dem GAK (19 Uhr). "Damit wollten wir uns nicht beschäftigen. Wir kommen selbst auch erst kurz vor dem Spiel nach Hartberg."
TSV-Boss Franz Grandits hat sich mit dieser Thematik umso intensiver auseinandergesetzt. "Wir hatten einige Sitzungen, in denen wir alle besprochen haben." Die Exekutive wird bei diesem Hochrisikospiel mit einem Großaufgebot von knapp 300 Mann an Ort und Stelle sein, 45 Securities sorgen zusätzlich für einen reibungslosen Ablauf.
Stadiontausch
Eine mögliche Verlegung des Spiels in ein Stadion mit besseren Sicherheitsvorkehrungen und mehr Fassungsvolumen stand bei den Hartbergern nur kurz zur Diskussion. "Wir wollten uns den Heimvorteil nicht nehmen lassen." Laut Grandits war es eine rein sportlichen Entscheidung, denn "wirtschaftlich gesehen, wäre ein Stadion mit 7000 Sitzplätzen natürlich lukrativer gewesen."
Beim GAK baut man auf die Vernunft der Anhängerschaft. "Wir sind in ständigem Kontakt mit den Fans. Alle wissen, dass es für uns um extrem viel geht," sagt Vizepräsident Raimund Pock und richtet einen Appell an alle GAK-Fans, die keine Karten bekommen haben: "Nicht nach Hartberg fahren. Es gibt ohnehin keine Karten mehr. Das trägt nicht zu einem reibungslosen Ablauf des Spiels bei."
Als Alternative gibt es heute im Trainingszentrum Weinzödl ein Public Viewing. Die Tore öffnen sich um 17.30 Uhr, die Karten gibt es ab 9 Uhr ebenfalls in Andritz. Es ist Platz für rund 4000 Besucher vorhanden.



















