Der GAK wurde von Wels überrumpelt
Erste Heimniederlage für die Grazer in der Regionalliga - 3:4 gegen Wels. DSV Leoben greift nach dem 2:0-Sieg in Villach nach dem zweiten Rang.

Foto © GEPAWels jubelte in Graz gleich vier Mal, der GAK (im Bild Christian Schilling) agierte enttäuschend
GAK - Wels 3:4. Mit dem Schlusspfiff hatte GAK-Trainer Ales Ceh seine Fassung wieder gefunden. Er wirkte ruhig und stellte fest: "Wels hat sich den Sieg verdient." Bevor der GAK die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen musste, war Ceh an der Linie kaum zu bändigen, arbeitet mehr als manch einer in seiner Mannschaft. Was seine Schützlinge in der ersten Hälfte abgeliefert hatten, trieb Ceh die Zornesröte ins Gesicht. Die Mannschaft wurde von den quirligen sowie spiel- und kampfstarken Welsern regelrecht überrumpelt. Die Oberösterreicher gingen mit einer 3:1-Führung in die Pause. "Wir sind vom Gegner viel zu weit weggestanden", analysierte Ceh. Nach dem Wechsel legte der GAK einen Zahn zu. Mitentscheidend dafür war auch Mario Leitgeb, der sein Debüt für die "Roten" gab. Der Neuzugang erzielte zwei Treffer, war bei einem Gegentor auch mitverantwortlich. Deshalb war er mit seinem Debüt nicht ganz zufrieden. Die Niederlage schmerzt ihn: "Wir hätten uns ein Remis verdient."
Villach - DSV Leoben 0:2. Die Steirer sind weiterhin im Aufwind. In Villach spielte die Muhr-Truppe clever, couragiert und sicherte sich den 2:0-Sieg. Für Villach war es die erste Niederlage nach elf Runden. Plötzlich spielt Leoben wieder um Platz zwei mit.
Gleinstätten - Allerheiligen 1:1. Sechs Stammspieler mussten die Gäste im Süd-Derby vorgeben. Dennoch gingen sie bereits nach vier Minuten durch Manuel Stranz in Führung - nach einem schweren Abwehrfehler der Gleinstättener. Der Ausgleich in einer Begegnung auf mäßigem Niveau glückte den Gastgebern mit der letzten Aktion des Spiels - Vladimir Mandic verwandelte einen Strafstoß eiskalt.
Gratkorn - Vöcklamarkt 1:3. Der Sieg der Gäste geht in dieser Höhe auch in Ordnung Gratkorn lieferte die schwächste Leistung des Frühjahrs ab, kam in 90 Minuten zu keiner einzigen Torchance. Vöcklamarkt war quirliger, kampffreudiger und effizienter. Passend zum Gratkorner Spiel: Markus Gsellmann sah in der 63. Minute Gelb-Rot (Kritik, Schwalbe).
Sturm Am. - St. Florian 2:0. Einen ungefährdeten Erfolg feierte die Truppe von Trainer Markus Schopp. Als Belohnung rückte man - an den Oberösterreichern vorbei - auf Rang neun vor.


















