Gericht entscheidet über U-Haft für Svetits
Das Gericht muss die U-Haft für Ex-Präsident Svetits und GAK-Insiderin am Donnerstag bestätigen. Laut Staatsanwalt herrscht in der Causa weiter Verdunkelungsgefahr.

Foto © GEPAPeter Svetits holt seine Vergangenheit beim GAK ein
Die dritte Nacht in Haft verbrachten der Ex-GAK- und designierte Austria-Klagenfurt-Präsident Peter Svetits und eine langjährige GAK-Mitarbeiterin. Ob beide endgültig in Untersuchungshaft müssen, wird heute das Gericht entscheiden. Verdunkelungsgefahr wittert Ankläger Johannes Winklhofer. Er beantragt U-Haft. Denn die Aussagen der Inhaftierten und die Ergebnisse der mehrwöchigen Beschattung sollen sich teilweise widersprechen.
Spannung
Spannend bleibt die Frage, wer Svetits, angeblich über Mittelsmänner, "gebeten" haben soll, mit der GAK-Insiderin Kontakt aufzunehmen, um sie zu bewegen, ihre Aussagen zu ändern. "Es wurde ein Name genannt", nickt Hansjörg Bacher, der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Man ermittle, der Rest ist Schweigen.
Wie brisante Protokolle zeigen, hat die 46-Jährige Svetits belastet. Demnach hätte er sich die Karteneinnahmen melden lassen und daraus Listen mit Schwarzgeld für Spieler etc. erstellt. Der Ex-Präsident bestreitet das. Laut Gerichtsgutachten sollen von der Saison 2001/2002 bis 2006 mehr Tickets als gemeldet verkauft worden sein. Differenz: 1,3 Millionen Euro.
















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