Bewahrt der GAK die Chance auf den Relegationsplatz?
Weiz empfängt in der vorletzten Runde der Regionalliga den GAK. Vor dem Spiel wurde noch kräftig umgebaut. Die Weiz-Fans müssen in den Gästesektor ausweichen.

Foto © GEPAWeiz und der GAK brauchen dringend die Punkte
Einigen Mitgliedern des SC Weiz und einer Handvoll Arbeitern des Bauhofs trieb es in dieser Woche des Öfteren die Schweißperlen auf die Stirn. Um Angstschweiß, angesichts des drohenden Abstiegs oder wegen des Gegners am Freitag, handelte es sich aber nicht. Im Stadion Weiz wurde vor dem Schlager gegen den GAK zu- und umgebaut. Eine Zusatztribüne hinter dem Tor wurde errichtet und das Feld mit Baugittern eingezäunt. "Alles Vorschriften der Behörden", sagt Sektionsleiter Philipp Hofer.
Grund für die Anweisungen der Exekutive ist der prognostizierte Fan-Ansturm aus Graz. Die 1000 bis 1500 Anhänger der Athletiker sind aber nicht gleichbedeutend mit einem Geldregen für den Weizer Vereinskassier. "Die zusätzlichen Einnahmen durch die Karten benötigen wir fast zur Gänze, um die Mehrkosten zu decken", sagt Hofer.
Mehr Ordner
Neben den baulichen Maßnahmen muss personell aufgestockt werden. Statt der üblichen 20 Ordner werden am Freitag 35 Wachposten und 25 Mann einer privaten Sicherheitsfirma im Einsatz sein. Das Aufgebot der Exekutive wurde ebenfalls erhöht.
Zu einem "Auswärtsspiel" im eigenen Stadion wird das Duell für die Weiz-Anhänger. Sie werden kurzerhand umgesiedelt. Die heimischen Fans müssen auf die Zusatztribüne und den eigentlichen Auswärtssektor auf der Haupttribüne ausweichen.
Viel Brisanz
Zwei Runden vor Schluss geht es für beide Kontrahenten um sehr viel. Weiz droht der Gang in die Landesliga, der GAK braucht einen Sieg im Fernduell gegen Blau Weiß Linz um den Relegationsplatz. "Es wird wohl kein Leckerbissen", sagt der scheidende GAK-Trainer Peter Stöger, "eher ein Kampf. Darauf sind wir eingestellt." Aus diesem Grund sind Änderungen in der Formation wahrscheinlich, hinter einer Rückkehr von Legionär Matej Snofl (Oberschenkelverletzung) steht aber ein Fragezeichen.
Bei den Weizern ist Gerald Hack wieder fit geworden, Thomas Raser plagen Probleme mit der Ferse. "Es ist das erste Mal, dass ich als Trainer gegen den GAK antrete", sagt Martin Amerhauser. "In dieser Situation denke ich aber nicht an meine GAK-Vergangenheit. Ich habe nichts zu verschenken."















