Neue rote Zahlen beim GAK
Die Gläubiger haben im Konkursverfahren gegen den GAK 4,28 Millionen Euro angemeldet. Anerkannt sind davon bislang "nur" 1,67 Millionen.

Foto © GEPA
Die Transferzeit ist auch in der Regional- und Landesliga zu Ende. Auch den GAK haben wieder einige Spieler verlassen. Das dürfte den Verein jedoch nur am Rande interessieren.
Viel größer als das Loch in der Spielerdecke ist nämlich jenes in der Klubkasse. 4,28 Millionen Euro haben die Gläubiger in der Berichtstagsatzung am Grazer Landesgericht für Zivilrechtssachen angemeldet. Bislang anerkannt hat Masseverwalter Norbert Scherbaum 1,67 Millionen. Dabei wird es nicht bleiben, denn Großgläubiger wie etwa die Stadt Graz prüfen die Forderungen noch. Die endgültige Summe könnte sich auf rund 3 Millionen belaufen. "Das glaube ich nicht", erklärt Präsident Anton Kürschner, der von "nur" 1,8 Millionen ausgeht.
Verhandlungen laufen weiter
So oder so hat der Verein jetzt zwei Wochen Zeit, einen Antrag auf Zwangsausgleich einzubringen. Danach wird die Quote festgelegt, die der GAK aufbringen muss. Die Verhandlungen mit den größten Gläubigern wie Finanz und Gebietskrankenkasse laufen zwar, eine Einigung ist aber noch nicht in Sicht.
Kürschner hat seinen Optimismus dennoch nicht verloren. "Für mich sind die anerkannten 1,67 Millionen Euro entscheidend. Die Dimensionen sind jetzt überschaubar und es gibt konkrete Gespräche mit Personen, die ein Herz für den GAK haben."
Zuvor ist aber am 15. Februar wieder einmal die Fortführungskaution von 30.000 Euro fällig. Für Kürschner kein großes Problem. "Wir haben im Vorstand die Hausaufgaben gemacht. Und dank unserer aktiven Mitglieder werden wir diese Summe aufbringen." Fortsetzung folgt.


















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