Der GAK hofft auf Gnade
GAK-Präsident Anton Kürschner beziffert Schulden bei der Gebietskrankenkasse mit 200.000 Euro, die am Montag um 9 Uhr fällig sind. Gewährt die GKK keinen Aufschub, droht der dritte GAK-Konkurs.

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Montagmorgen schickte GAK-Präsident Anton Kürschner ein Mail mit den ernüchternden Fakten an die GKK - nun beginnt das Warten auf die Antwort. Die GKK wird die Unterlagen intensiv prüfen. Die Schulden bei der GKK belaufen sich laut Kürschner auf 200.000 Euro. "Das Geld habe ich nicht, außer es passiert noch ein Wunder", sagt Kürschner, der am Sonntag noch auf der Suche nach Unterstützung war.
Hoffen auf Aufschub
Am Montag will er einen einwöchigen Aufschub erwirken, um so den drohenden Konkurs einstweilen abzuwenden. Lenkt die GKK nicht ein, steht der Traditionsverein vor dem dritten Konkurs in drei Jahren. Kürschner: "Ich kann der GKK nur das Geld, das über die Hundertschaft hereingekommen ist, als ,Bürgschaft' anbieten. Das Geld wird aber auch nur dann ausgegeben, wenn wir die Konsolidierung innerhalb dieser Woche schaffen." Zudem sieht er einen Aufschub als Möglichkeit, "die öffentliche Hand schadlos zu halten".
Während dieser erhofften Schonfrist will Kürschner mit dem Verkauf der Marketingrechte bis 2012 zwischen 700.000 und 800.000 Euro lukrieren und mit diesem Geld reinen Tisch machen. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkleiten auf 893.000 Euro. Weitere Ausgaben wird der Verein bis zu einer Lösung der Causa nicht tätigen. Verhandlunge bezüglich der Marketing-Rechte gab es , konkrete Angebote gibt es keine. "Der Verkauf dieser Rechte wäre eine Möglichkeit, bei der der Verein nicht zerrissen wird."
Keine Finanzspritze
Auf einen Geldsegen durch die Investorengruppe brauchen die Athletiker nicht zu hoffen. Sprecher Martin Zechner erteilt eine klare Absage: "Wir haben zuletzt zwei Konkurse abgewendet und können nicht mehr zahlen. Zudem ist es nicht möglich, solch eine Summe in so einer kurzen Zeit aufzubringen."
Die Gespräche zwischen den Investoren und der Stadt Graz bezüglich einer erweiterten Nutzung des Trainingszentrums werden in dieser Woche wieder aufgenommen. Seitens der Stadt wurden die Gespräche abgebrochen, um den Ausgang der Generalversammlung abzuwarten.
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Anton Kürschner bleibt ein OptimistFoto © GEPA













