Toths Kullerball reichte zum Sieg
Spielerisch besserer GAK setzt sich gegen St. Stefan "nur" 1:0 durch. Flavia Solva siegt in Allerheiligen dank Rottensteiner-Viererpack mit 6:1.

Foto © GEPAGrund zum Jubeln beim GAK
Pflicht erfüllt, auf die Kür warteten die 1400 Zuseher in der UPC-Arena vergeblich. Hannes Toth erlöste den GAK mit einem äußerst kuriosen Tor in der 44. Spielminute. Der Stürmer wurde im Strafraum gefoult und eine Hereingabe von Daniel Schütz traf den am Boden liegenden Toth, von wo aus der Ball über die Linie kullerte.
Während des druckvollen Beginns der Grazer vergab Roland Kollmann in der achten Minute allein vor Gäste-Goalie Markus Heritzer. Mit Fortdauer des Spiels fanden auch die beherzt spielenden Kärntner in die Partie. Kurz vor der Pause dann das Tor. "Auch das Glück muss man sich erarbeiten", meinte Trainer Gregor Pötscher. Nach dem Wechsel kamen optisch überlegene Grazer gegen zehn Kärntner (Christoph Dohr sah in der 56. Minute nach Foul an Deutschmann Gelb-Rot) über das 1:0 nicht hinaus.
Allerheiligen - Flavia Solva 1:6
Immer wieder Diego Rottensteiner - vor einer Woche Tripelpack, diesmal sogar vier Tore! Eine hundertprozentige Chancenauswertung bescherte Flavia einen Kantersieg. Je ein Kopfballtreffer von Rottensteiner (32.) und Mario Ploschnik (36.) brachte die Flavianer mit 2:0 in Front. Nach der Pause drückten die Gastgeber zwar nochmals aufs Gas, kamen aber erst nach dem 0:3 von Robert Statthaler (52.) zum Anschlusstreffer durch Mario Pollhammer (53.). Zum Schluss legte Rottensteiner noch einen Hattrick drauf.
"Es ist wie ein Stich ins Herz, wenn man vor 700 Fans im eigenen Stadion so abgeschossen wird", sagte Sektionsleiter Rudolf Stranzl. Flavias sportlicher Leiter Robert Ploschnik meinte: "Ich zahle gerne auch mehrere Siegerbiere."















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