Ein Handspiel, das für Aufsehen sorgt
Das australische Team hat bei der WM den ersten Sieg gefeiert und damit die Chance auf das Viertelfinale gewahrt. Eine afrikanische Verteidigerin fing einen Ball im Strafraum: Der Pfiff blieb aus. Brasilien siegte 3:0.

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Wenn das Ergebnis im Sport zur Nebensache wird, ist meist Kurioses im Spiel. So geschehen beim 3:2-Sieg der Australierinnen über Äquatorialguinea. Da sorgte eine unglaubliche Fehlentscheidung der Schiedsrichterin Gyoengyi Gaal für Gesprächsstoff. Gaal übersah in der 16. Minute beim Stand von 1:0 für Australien ein Handspiel von Amarante da Silva Bruna im Strafraum. Die Afrikanerin hatte den Ball, nachdem dieser von der Stange abgeprallt war, gefangen. Bruna lief sogar noch zwei Schritte mit dem Leder, ehe weitergespielt wurde, als wäre nichts gewesen. Der Pfiff der Schiedsrichterin blieb aus. Fünf Minuten später erzielten die Afrikanerinnen sogar den Ausgleich. Dank Toren von Emily Van Egmond (48.) und Lisa De Vanna (51.) dürfen die Australierinnen aber noch auf das Viertelfinale hoffen. Die FIFA entschuldigte sich bereits für die Schiedsrichterin.
Brasilien fixierte indes mit einem klaren 3:0-Sieg über Norwegen den Viertelfinaleinzug. Brasiliens Superstar Vieira da Silva Marta steuerte zwei Tore bei und überzeugte einmal mehr durch tolle Dribblings.









