Japan steht im Viertelfinale - England mit einem Bein
Homare Sawa wurde am Freitag mit einem Triplepack zur Matchwinnerin für Japan. England zitterte sich gegen Neuseeland zu einem 2:1-Sieg.

Foto © APHomare Sawa
Japan hat am Freitag bei der Frauen-Fußball-WM auch das zweite Gruppenspiel gewonnen und sich damit vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert. Der Mitfavorit feierte in Leverkusen vor 22.291 Zuschauern gegen Mexiko einen völlig ungefährdeten 4:0-(3:0)-Erfolg und steht damit zum zweiten Mal nach 1995 bei einer WM in der Runde der letzten Acht. Matchwinnerin war die 32-jährige Mittelfeldspielerin Homare Sawa mit einem Triplepack (13., 39., 80.), den vierten Treffer steuerte Shinobu Ohno (15.) bei. Die Japanerinnen stehen als drittes Team im Viertelfinale nach Gastgeber Deutschland und Frankreich (jeweils Gruppe A).
England mit Zittersieg
Auch England ist bei der WM auf dem besten Wege in Richtung Viertelfinale. Der Vize-Europameister musste am Freitagabend vor 19.110 Zuschauern in Dresden gegen Neuseeland allerdings lange zittern, ehe der 2:1-(0:1)-Sieg in der Tasche war. Nach dem Führungstreffer der vorzeitig ausgeschiedenen "Kiwis" durch Sarah Gregorius mit dem ersten Torschuss (18.), drehten Jill Scott per Kopf (63.) und die eingewechselte Jessica Clarke (81.) nach der Pause die Partie noch zugunsten Englands.
Den Engländerinnen (4 Punkte) reicht damit im abschließenden Spiel der Gruppe B am Dienstag gegen den schon aufgestiegenen Tabellenführer Japan (6) ein Remis, um weiterzukommen. Auch bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Mexiko (1) gegen Neuseeland (0) wäre der Aufstieg noch möglich, da die Engländerinnen derzeit das um fünf Treffer bessere Torverhältnis zu Buche stehen haben. Das direkte Duell England gegen Mexiko hatte 1:1 geendet.









