Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 01:48 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Leider steil Den Witz flach halten Voriger Artikel Kabinenpredigt: 14/20 Nächster Artikel Warum bei der Euro so viel gepresst wird Das Spiel ohne Sturm
Zuletzt aktualisiert: 21.06.2012 um 20:39 UhrKommentare

Kein griechisches Freilos

Werder-Legionär und ÖFB-Teamspieler Sebastian Prödl im Gespräch mit der Kleinen Zeitung über...

Griechenland - der "FC Chelsea der Euro"

Foto © APGriechenland - der "FC Chelsea der Euro"

...Deutschlands mögliches Freilos Griechenland. Beide Teams konnten sich keinen besseren Gegner wünschen. Auf der einen Seite die Deutschen, denen das ungemütliche Spiel gegen Polen erspart blieb und die sich nun mit der, zumindest auf dem Papier, lösbaren Aufgabe Griechenland anfreunden durften. Andererseits die Griechen, die sich wegen der aktuellen wirtschaftlichen Situation in ihrem Land und den damit verbundenen politischen Disputen mit Deutschland nun über den Fußball abreagieren können. Das Duell ist aber auch ein Duell zweier Spielsysteme, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bedingungslose Offensive gegen kompakte Defensive, oder: ,,agieren" vs. "reagieren". Aber: Ein Freilos sind die Griechen keinesfalls.

...Griechenlands nicht vorhandene Chancen. Laut Buchmachern, Statistiken und Fachleuten gibt es für Griechenland nichts zu gewinnen. Und dennoch gibt es die eine, alleinige Chance für die Hellenen: Sie dürfen nicht auf Sieg spielen. Klingt komisch, ist aber so. Denn in der K.o.-Phase kommt ihnen die Zeit entgegen. Sie werden auf den "lucky punch" hoffen. Auch wenn sich keiner mit dieser Spielweise anfreunden will, war sie in den letzten Jahren durchaus erfolgreich. Die Bayern-Spieler wissen das nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen Chelsea nur allzu gut. Bleiben die deutschen Nerven so stark wie in der Vorrunde, erreichen Mario Gomez und Co. aber wohl ohne Probleme das Halbfinale.

...die Anforderungen an Spieler in der K.o-Phase eines Turniers. Durch das Erreichen des Viertelfinales fällt der erste Druck ab und es entwickelt sich ein noch größerer. Die Freude und zugleich die Lust auf mehr steigt. Man bekommt die sogenannte zweite Luft. Man kann aus der Emotion und der Vorstellung, das Halbfinale zu erreichen, Kräfte entwickeln, die einen tragen. Viel hängt von der berühmten Tagesverfassung ab. Das ist die hohe Kunst des Fußballs, denn die lässt sich trainieren - durch zusätzliche Einheiten mit Psychologen und Mentaltrainern. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen - oder besser gesagt: die Halbfinalisten von denen, die durch das Aus unerwünscht und vorzeitig in den Urlaub geschickt wurden.


Foto

Foto © GEPA

Sebastian PrödlFoto © GEPA

Zur Person

Sebastian Prödl (25) ist seit 2008 Fußball-Profi in der Deutschen Bundesliga bei Werder Bremen.

EM 2012: Die besten Fotos

EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien 

EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien

 

kleine.at-EM-Extra

<em>kleine.at</em>-EM-Extra I Foto: Graphic News

Kurios, informativ, diskussionswürdig: Rund um die EM versorgt Sie das Sport-Team von kleine.at neben Spielberichten & Co. auch wieder mit Kommentaren, Analysen, (Un-)Thesen und so manch augenzwinkernden Beiträgen.

 

Videos zur Fußball-EM 2012

Europameister Spanien von König empfangen

Die spanische Fußball Nationalmannschaft ist am Montag mit einer unglaub...Bewertet mit 5 Sternen

 


Kleine Zeitung Tipp-EM

Unser Gewinnspiel zur Euro 2012: Die Ergebnisse im Überblick!

EM 2012: Die Tabellen

 

Public Viewing

GEPA

EM-Fieber auch in Graz

Am 8. Juni startet die Fußball-EM 2012 – in Polen, in der Ukraine und auch in Graz. Die Kleine Zeitung lädt nämlich wieder zum Public Viewing in den Pfauengarten.

Infos

Alle Informationen und Reservierungen per Mail unter fussball@kleinezeitung.at

Alle Europameister

2012: Spanien
2008: Spanien
2004: Griechenland
2000: Frankreich
1996: Deutschland
1992: Dänemark
1988: Niederlande
1984: Frankreich
1980: Deutschland
1976: Tschechoslowakei
1972: Deutschland
1968: Italien
1964: Spanien
1960: UdSSR

 

Ewige Bilanz

Deutschland: 3 Titel
(1972, 1980, 1996)
Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
Frankreich: 2 (1984, 2000)
Griechenland: 1 (2004)
Dänemark: 1 (1992)
Niederlande: 1 (1988)
Tschechoslowakei 1 (1976)
Italien: 1 (1968)
UdSSR: 1 (1960)

 

Torschützenkönige

2012 - 3 Tore:
Fernando Torres (ESP)
2008 - 4 Tore:
David Villa (ESP)
2004 - 5 Tore:
Milan Baros (CZE)
2000 - 5 Tore:
Patrick Kluivert (NED)
Savo Milosevic (JUG)
1996 - 5 Tore:
Alan Shearer (ENG)
1992 - 3 Tore:
Vier Spieler
1988 - 5 Tore:
Marco van Basten (NED)
1984 - 9 Tore:
Michel Platini (FRA)
1980 - 3 Tore:
Klaus Allofs (GER)
1976 - 4 Tore:
Dieter Müller (GER)
1972 - 4 Tore:
Gerd Müller (GER)
1968 - 2 Tore:
Dragan Dzajic (YUG)
1964 - 2 Tore:
Jesus Pereda (ESP)
Dezsö Novak (HUN)
1960 - 2 Tore:
Fünf Spieler

 

Rekordspieler

16 Spiele:
Edwin van der Sar (NED)
Lilian Thuram (FRA)
14 Spiele:
Nuno Gomes (POR)
Zinedine Zidane (FRA)
Luis Figo (POR)
Karel Poborsky (CZE)
13 Spiele:
Alessandro Del Piero (ITA)
Peter Schmeichel (DEN)
Thomas Häßler (GER)
Jürgen Klinsmann (GER)
Laurent Blanc (FRA)
Didier Deschamps (FRA)
Paolo Maldini (ITA)
Dennis Bergkamp (NED)
Phillip Cocu (NED)

 

Rekordtorjäger

9 Tore:
Michel Platini (FRA)
7 Tore:
Alan Shearer (ENG)
6 Tore:
Ruud van Nistelrooy (NED)
Patrick Kluivert (NED)
Thierry Henry (FRA)
Nuno Gomes (POR)
5 Tore:
Savo Milosevic (YUG)
Milan Baros (CZE)
Marco van Basten (NED)
Jürgen Klinsmann (GER)
Zinedine Zidane (FRA)
4 Tore:
Elf Spieler

 

Seitenübersicht

Zum Seitenanfang