Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. Juli 2014 22:06 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Vorwürfe wegen Manipulation von TV-Bildern Portugal steigt ins Finale auf Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Halbfinale Nächster Artikel Vorwürfe wegen Manipulation von TV-Bildern Portugal steigt ins Finale auf
    Zuletzt aktualisiert: 25.06.2012 um 18:30 UhrKommentare

    Deutschland zittert vor dem Angstgegner

    Die Geschichte der deutschen Duelle mit Italien bei großen Turnieren ist eine Geschichte des Scheiterns. Kann die DFB-Elf diesmal im EM-Halbfinale die Unserie beenden?

    Szenen der WM 2006: Deutschland Boden, Italien jubelt

    Foto © AP / APASzenen der WM 2006: Deutschland Boden, Italien jubelt

    Ausgerechnet Italien - das passt so gar nicht zu den deutschen Träumen vom ersten Titelgewinn seit 16 Jahren. Denn so souverän die DFB-Elf bisher auch aufgetreten ist, die "Squadra Azzurra" als Gegner sorgt doch für ein flaues Gefühl in deutschen Magengegenden. Schuld daran ist die Statistik, die eine Geschichte des Scheiterns in Zahlen fasst. Von bisher 30 Duellen mit den Italienern konnte Deutschland nur ganze sieben gewinnen. Der letzte Sieg ist außerdem schon erstaunliche 17 Jahre her und gelang am 21. Juni 1995 mit einem 2:0 bei einem Freundschaftsspiel in Zürich.

    Noch schlimmer sieht aber eine andere Bilanz aus. In großen Turnieren, also bei Welt- und Europameisterschaften, konnte Deutschland in sieben Aufeinandertreffen die "Squadra" überhaupt noch nie bezwingen. Kein Wunder, dass auch in deutschen Medien leichte Zweifel aufkeimen und ob des "Italien-Fluchs" schon Artikel auftauchen, in denen zehn Gründe genannt werden, warum die DFB-Elf scheitern wird. Noch in bester Erinnerung ist die WM 2006, als Italien dem deutschen "Sommermärchen" ein abruptes Ende bereitete.

    WM 1962: ein 0:0

    WM-Endrunde in Chile, Deutschland traf erstmals bei einem großen Turnier auf Italien. Das Match endete 0:0, womit die deutsche Mannschaft im Viertelfinale gegen Jugoslawien antreten musste und 0:1 unterlag. Das war dann das Aus für Deutschland.

    WM 1970: Italien-Sieg

    Im Halbfinale der WM in Mexiko gab es ein Wiedersehen mit den Azurblauen vom "Stiefel" und diesmal war für die DFB-Truppe im direkten Duell Endstation. Die Italiener siegten nach Verlängerung mit 4:3, das Spiel ging als ein Klassiker in die Fußballgeschichte ein.

    WM 1978: noch ein 0:0

    Diesmal wurde die Weltmeisterschaft in Argentinien ausgetragen und in der Finalgruppe A trennten sich Italiener und Deutsche 0:0. Auf dieses Remis folgte das legendäre 3:2 Österreichs in Cordoba über Deutschland. So schieden Deutsche und die Österreicher aus.

    WM 1982: Italien-Titel

    In Spanien trafen die alten Rivalen im Finale auf-einander - da rieb sich Italien wohl schon im Vorfeld die Hände. Und wie es schon zur Tradition geworden war, wurde den Azzurri der Vortritt gelassen. Sie siegten 3:1 nach 3:0-Führung.

    EM 1988: diesmal 1:1

    Europameisterschaft in Deutschland, erstes Gruppenspiel und in Vorrundenspielen zeigt sich Italien gerne "gnädig". So trennte man sich in Freundschaft mit einem 1:1-Remis. Die Deutschen aus dem Turnier werfen durften dieses Mal die Niederländer.

    EM 1996: das dritte 0:0

    In England traf man sich wieder in der Gruppenphase und die Güte der Italiener erreichte ihren Höhepunkt. Deutschland wurde Europameister, auch weil es gegen die "Squadra" ein glückliches 0:0 gab. Obwohl die Deutschen eine halbe Stunde in Unterzahl agierten. Dazu vergab Italien einen Elfer.

    WM-Halbfinale 2006: Italien gewinnt 2:0 n. V.

    Es war das Ende des deutschen "Sommermärchens" bei der Heim-WM 2006. Die DFB-Elf hatte zuvor für eine wochenlange Ekstase in Schwarz-Rot-Gold und eine Wiederauferstehung des deutschen Nationalstolzes gesorgt. Dann kam im Semifinale Italien - und wieder war Endstation. Nach torlosen 90 Minuten ging es in die Verlängerung, in deren finalen Minuten Grosso und Del Piero die deutschen Träume platzen ließen. Und das auch noch verdient, denn die "Squadra Azzurra" hatte 57 Prozent Ballbesitz gehabt und ihre Dominanz auch mit einem Verhältnis von 10:2 Torschüssen unterstrichen.

    ALEXANDER NIGGAS

    Mehr Halbfinale

    Mehr aus dem Web

      EM 2012: Die besten Fotos

      EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien 

      EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien

       

      kleine.at-EM-Extra

      <em>kleine.at</em>-EM-Extra I Foto: Graphic News

      Kurios, informativ, diskussionswürdig: Rund um die EM versorgt Sie das Sport-Team von kleine.at neben Spielberichten & Co. auch wieder mit Kommentaren, Analysen, (Un-)Thesen und so manch augenzwinkernden Beiträgen.

       

      Videos zur Fußball-EM 2012

      Europameister Spanien von König empfangen

      Die spanische Fußball Nationalmannschaft ist am Montag mit einer unglaub...Bewertet mit 5 Sternen

       


      Kleine Zeitung Tipp-EM

      Unser Gewinnspiel zur Euro 2012: Die Ergebnisse im Überblick!

      EM 2012: Die Tabellen

       

      Public Viewing

      GEPA

      EM-Fieber auch in Graz

      Am 8. Juni startet die Fußball-EM 2012 – in Polen, in der Ukraine und auch in Graz. Die Kleine Zeitung lädt nämlich wieder zum Public Viewing in den Pfauengarten.

      Infos

      Alle Informationen und Reservierungen per Mail unter fussball@kleinezeitung.at

      Alle Europameister

      2012: Spanien
      2008: Spanien
      2004: Griechenland
      2000: Frankreich
      1996: Deutschland
      1992: Dänemark
      1988: Niederlande
      1984: Frankreich
      1980: Deutschland
      1976: Tschechoslowakei
      1972: Deutschland
      1968: Italien
      1964: Spanien
      1960: UdSSR

       

      Ewige Bilanz

      Deutschland: 3 Titel
      (1972, 1980, 1996)
      Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
      Frankreich: 2 (1984, 2000)
      Griechenland: 1 (2004)
      Dänemark: 1 (1992)
      Niederlande: 1 (1988)
      Tschechoslowakei 1 (1976)
      Italien: 1 (1968)
      UdSSR: 1 (1960)

       

      Torschützenkönige

      2012 - 3 Tore:
      Fernando Torres (ESP)
      2008 - 4 Tore:
      David Villa (ESP)
      2004 - 5 Tore:
      Milan Baros (CZE)
      2000 - 5 Tore:
      Patrick Kluivert (NED)
      Savo Milosevic (JUG)
      1996 - 5 Tore:
      Alan Shearer (ENG)
      1992 - 3 Tore:
      Vier Spieler
      1988 - 5 Tore:
      Marco van Basten (NED)
      1984 - 9 Tore:
      Michel Platini (FRA)
      1980 - 3 Tore:
      Klaus Allofs (GER)
      1976 - 4 Tore:
      Dieter Müller (GER)
      1972 - 4 Tore:
      Gerd Müller (GER)
      1968 - 2 Tore:
      Dragan Dzajic (YUG)
      1964 - 2 Tore:
      Jesus Pereda (ESP)
      Dezsö Novak (HUN)
      1960 - 2 Tore:
      Fünf Spieler

       

      Rekordspieler

      16 Spiele:
      Edwin van der Sar (NED)
      Lilian Thuram (FRA)
      14 Spiele:
      Nuno Gomes (POR)
      Zinedine Zidane (FRA)
      Luis Figo (POR)
      Karel Poborsky (CZE)
      13 Spiele:
      Alessandro Del Piero (ITA)
      Peter Schmeichel (DEN)
      Thomas Häßler (GER)
      Jürgen Klinsmann (GER)
      Laurent Blanc (FRA)
      Didier Deschamps (FRA)
      Paolo Maldini (ITA)
      Dennis Bergkamp (NED)
      Phillip Cocu (NED)

       

      Rekordtorjäger

      9 Tore:
      Michel Platini (FRA)
      7 Tore:
      Alan Shearer (ENG)
      6 Tore:
      Ruud van Nistelrooy (NED)
      Patrick Kluivert (NED)
      Thierry Henry (FRA)
      Nuno Gomes (POR)
      5 Tore:
      Savo Milosevic (YUG)
      Milan Baros (CZE)
      Marco van Basten (NED)
      Jürgen Klinsmann (GER)
      Zinedine Zidane (FRA)
      4 Tore:
      Elf Spieler

       

      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!