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Zuletzt aktualisiert: 25.06.2012 um 17:26 UhrKommentare

Prandelli: Zwei Tage länger Pause Vorteil für DFB-Elf

"Mit diesem Problem muss sich die UEFA für das nächste Turnier beschäftigen", forderte Italiens Teamchef Cesare Prandelli. "Entweder muss man das Turnier verlängern oder andere Lösungen finden. Ansonsten wird man Endspiele ohne große Klasse haben"

Der Stratege (Andrea Pirlo) und sein Coach (Cesare Prandelli)

Foto © APADer Stratege (Andrea Pirlo) und sein Coach (Cesare Prandelli)

Italiens Fußball-Nationalteam hat mit einem großen Nachteil die Vorbereitung auf das EM-Halbfinale am Donnerstag in Warschau gegen Deutschland aufgenommen. Die DFB-Auswahl hatte ihr Viertelfinale gegen Griechenland bereits am Freitag und das noch dazu ohne allzu großer Mühe gewonnen, die Italiener ihre Partie gegen England erst am Sonntag nach 120 Minuten sowie einem Elfmeterschießen mit 4:2. Die Truppe von Chefcoach Joachim Löw konnte daher zwei Tage länger regenerieren.

"Die zwei Tage länger Pause sind sicher ein großer Vorteil für Deutschland", sagte Italien-Teamchef Cesare Prandelli am Montag. Die Regenerationsmöglichkeiten seien sehr ungleich. "Mit diesem Problem muss sich die UEFA für das nächste Turnier beschäftigen", forderte Prandelli. "Entweder muss man das Turnier verlängern oder andere Lösungen finden. Ansonsten wird man Endspiele ohne große Klasse haben", warnte der Italiener.

An Selbstbewusstsein mangelt es den Italienern aber nicht. "Ich bin sicher, dass wir Deutschland mit einigen taktischen Ideen in Schwierigkeiten bringen können", sagte der 54-Jährige am Montag im Casa Azzurri. Auch große Mannschaften wie Deutschland hätten Schwachstellen.

Schweinsteiger wohl in Startelf

Bei den Deutschen dürfte Bastian Schweinsteiger von Beginn an zum Einsatz kommen. "Wir gehen davon aus, dass Bastian trotz noch leichter Probleme am Sprunggelenk am Donnerstag auflaufen kann", berichtete DFB-Tormanntrainer Andreas Köpke am Montag. Auch der angeschlagene Bayern-München-Mittelfeldspieler selbst gab am Montag Entwarnung. "Ich fühle mich fit, um in der Startformation spielen zu können. Ich bin sehr heiß darauf", erklärte Deutschlands Vizekapitän.

Nach der schwachen Leistung des Münchners im Viertelfinale gegen Griechenland (4:2) und seinem Eingeständnis, dass ihn die im Februar erlittene Knöchelverletzung immer noch behindert, war heftig über Schweinsteigers Einsatzfähigkeit spekuliert worden. "Glauben Sie mir: Wenn ich sage, dass ich mich gut fühle, dann fühle ich mich auch gut", hielt der 94-fache Nationalspieler nun entgegen.

Die DFB-Kicker rechnen fix mit dem ersten Sieg gegen Italien bei einer EM oder WM. "Was in der Vergangenheit war, zählt nicht für uns", betonte Mittelfeldregisseur Mesut Özil. "Unser Ziel ist jetzt, den EM-Titel nach Deutschland zu holen. Dafür sind wir hier."

Quelle: APA

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Alle Europameister

2012: Spanien
2008: Spanien
2004: Griechenland
2000: Frankreich
1996: Deutschland
1992: Dänemark
1988: Niederlande
1984: Frankreich
1980: Deutschland
1976: Tschechoslowakei
1972: Deutschland
1968: Italien
1964: Spanien
1960: UdSSR

 

Ewige Bilanz

Deutschland: 3 Titel
(1972, 1980, 1996)
Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
Frankreich: 2 (1984, 2000)
Griechenland: 1 (2004)
Dänemark: 1 (1992)
Niederlande: 1 (1988)
Tschechoslowakei 1 (1976)
Italien: 1 (1968)
UdSSR: 1 (1960)

 

Torschützenkönige

2012 - 3 Tore:
Fernando Torres (ESP)
2008 - 4 Tore:
David Villa (ESP)
2004 - 5 Tore:
Milan Baros (CZE)
2000 - 5 Tore:
Patrick Kluivert (NED)
Savo Milosevic (JUG)
1996 - 5 Tore:
Alan Shearer (ENG)
1992 - 3 Tore:
Vier Spieler
1988 - 5 Tore:
Marco van Basten (NED)
1984 - 9 Tore:
Michel Platini (FRA)
1980 - 3 Tore:
Klaus Allofs (GER)
1976 - 4 Tore:
Dieter Müller (GER)
1972 - 4 Tore:
Gerd Müller (GER)
1968 - 2 Tore:
Dragan Dzajic (YUG)
1964 - 2 Tore:
Jesus Pereda (ESP)
Dezsö Novak (HUN)
1960 - 2 Tore:
Fünf Spieler

 

Rekordspieler

16 Spiele:
Edwin van der Sar (NED)
Lilian Thuram (FRA)
14 Spiele:
Nuno Gomes (POR)
Zinedine Zidane (FRA)
Luis Figo (POR)
Karel Poborsky (CZE)
13 Spiele:
Alessandro Del Piero (ITA)
Peter Schmeichel (DEN)
Thomas Häßler (GER)
Jürgen Klinsmann (GER)
Laurent Blanc (FRA)
Didier Deschamps (FRA)
Paolo Maldini (ITA)
Dennis Bergkamp (NED)
Phillip Cocu (NED)

 

Rekordtorjäger

9 Tore:
Michel Platini (FRA)
7 Tore:
Alan Shearer (ENG)
6 Tore:
Ruud van Nistelrooy (NED)
Patrick Kluivert (NED)
Thierry Henry (FRA)
Nuno Gomes (POR)
5 Tore:
Savo Milosevic (YUG)
Milan Baros (CZE)
Marco van Basten (NED)
Jürgen Klinsmann (GER)
Zinedine Zidane (FRA)
4 Tore:
Elf Spieler

 

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